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Frage gestellt von: Herr Lutz, Datum: 02.07.2012, 16:32:54
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ich bin protzenträger aber ich habe schon ein halbes jahr schmerzen in unterkiefer war auch bei 3 HNO ärtzten die sagen mein kiefer hatt sich verschoben ich muss erlich sein ich habe immer zu viel haft crem drauf gemacht kann das auch ein grund sein

Sehr geehrter Herr Lutz

Die viele Haftcreme ist ein Zeichen, dass die Prothese nicht richtig sitzt und wenn eine Prothese nicht richtig sitzt, kann sich auch der Kiefer verschieben. Sie sollten sich einen guten Zahnarzt suchen, der Ihnen eine gute Prothese, am besten mit Implantatunterstützung anfertigt.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau Kassler, Datum: 23.06.2012, 16:35:18
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Hy Dr.Steuer, Ich suchte schon den 4.Zahnarzt.Ich möchte die unteren 6 Zähne mit Löchern ziehen lassen,eins ist abgebrochen in der mitte. Frage:Wie sieht das ohne untere gebiss in Zukunft aus? Auf Ihre Rückantwort wäre ich Ihnen dankebar. gr.Kassler

Sehr geehrte Frau Kassler

Es gibt heute zahlreiche Möglichkeiten für neue Zähne im Unterkiefer, von der Vollprothese bis hin zu mehreren Implantaten, auf denen eine Prothese verankert werden kann. Gerne geben wir Ihnen nähere Auskunft, wenn Sie einen Termin zur Beratung mit Frau Jansing unter Tel 071 845 3093 vereinbaren.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau Henze, Datum: 08.05.2012, 15:09:46
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer, mir wurde vor 10 tagen der vorletzte untere Backenzahn gezogen. Und seit einer woche puckert jetzt der nachbarzahn davor kann das normal sein?

 

Sehr geehrte Frau Henze
Dies ist nicht normal und Sie sollten nochmals ihren Zahnarzt aufsuchen, es könnte sich die Wunde entzündet haben und die Entzünduung auf den Nachbarzahn geschlagen sein, oder der Nachbarzahn hat auch eine Beschädigung erlitten. In jedem Fall sollten Sie dies noch einmal überprüfen lassen!!! Mit freundlichem Gruss Steuer


Frage gestellt von: Frau Gillessen, Datum: 06.02.2012, 20:22:36
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

Bei mir wurde der am Zahn 26 letzte Woche der Nerv gezogen. Er wurde dann zwei Tage offen gelassen. Am Mittwoch derselben Woche wurde dann eine Kanalaufbereitung gemacht und provisorisch verschlossen. Danach hat sich so ein Druck auf dem Zahn aufgebaut, dass er wiederr aufgemacht worden musste. Nach dem meine Ärztin heute keine Zeit hatte und sich im Termin vertan hat bin ich zu nem anderen Notfallarzt gegangen. Der hat allerdings statt den Zahn zu beruhigen nochmal ne Wirzelaufbereitung gemacht und die Zahnoberfläche fast ganz aufgemacht, wo zuerst nur ein kleines Loch war ist jetzt die ganze Oberfläche aufgebohrt worden und ein bröckeliges Zeug drauf gemacht worden. Dabei wollten der Notfallzahnarzt nur den Zahn reinigen...Meine Frage ist, wie oft man eine Wurzelaufbereitung machen kann am Zahn?Welche Konsequenzen das evtl hat? Jetzt nach dem heutigen Tag kann ich weder kauen noch den Zahn berühren vor Schmerzen. Wäre nett wenn Sie mir evtl helfen könnten!MfG

Sehr geehrte Frau Gillessen

das hört sich alles nicht sehr gut an, es scheint doch eine Vereiterung an ihrem Zahn, zumindest teilweise vorhanden zu sein. Also entweder lassen Sie sich den Zahn ziehen und später ein Implantat dort stzen, oder Sie lassen sich an einen Spezialisten für Wurzelfüllungen ( Endodontologen ) überweisen, welcher die Ursache der Entzündung unter einem Mikroskop genauer entdecken kann und Ihren Zahn auch entsprechend behandeln kann.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Gillessen, Datum: 23.01.2012, 19:13:34
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

Habe Ihnen schonmal am 8.1.12 eine Frage diesbezüglich gestellt. In Insbruck musste ich damals Antibiotika aufgrund einer HNO Sache nehmen. dort wurde ein Abstrich gemacht und festgestellt das ich noch ein anderes Antibiotikum nehmen muss, was ich sei letzten Donnerstag einnehme. ich hatte schon die ganze Zeit in Insbruck so ein Wundschmerz/ Spannung auf der linken Seite oben wo der fragliche tote Zahn ist. dies war mal mehr mal we iger. Sonst hatte ich keinerlei Beschwerdren. Nur seit letztem Freitag ist die ganze Lymphbahn auf der linken Seite geschwollen. mein HNO Arzt meinte , das könnte auch am Zahn liegen. kann es wirklich von dem fraglich Toden Zahn kommen? Soll ich ihn mir lieber öffnen lassen? Würde mich übeer eine Sntworrt sehr freuen. MfG Gillessen

Sehr geehrte Frau Gillessen

Ich würde mir auf jeden Fall den Zahn öffnen lassen und eine saubere Wurzelbehandlung unter einen Operationsmikroskop durchführen lassen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Gillessen, Datum: 08.01.2012, 18:53:36
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

bei mir wurde vor einem halben Jahr ein undichtes Inlay festgestellt. daraufhin wurde die Hälfte die undicht war rausgeholt und durch eine hochwertige Kunstofffüllung erneuert. Die Füllung ist nervnah. Karies etc. ist mit Spezialinstrumenten ausgeschlossen worden bevor die Füllung geschichtet wurde. Nach der Füllung reagierte der Zahn kaum auf den Vitalitätstest d.h. Ich habe mal mehr mal weniger bis kaum was gemerkt jedoch ohne Beschwerden. Nach ca. 6 Wochen ragiette dieser Zahn wiederr genauso auf Kalte (Vitalitätstest) wie bei anderen Zähnen. Jetzt seit ca. 3 Wochen bei ner Routine Vitalitätsprüfung iweder erneut dasselbe Problem wie vor einem halben Jahr. Ich reagiere wieder fast kaum auf Kälte. Erst nach langem dranhalten spüre ich etwas Kälte bei der . Sonst habe ich keine Beschwerden bzgl Klopfschmerz etc. Es wurde ein Röntgenbild gemacht. daraufhin war nichts zu sehen, aussäe das der Nerv in sich eingegangen oder zurückgegangen ist. Die Ärzte haben unterschiedliche Meinung wie zB. der Zahn sei vital und stark verzögert, weil der Nev sich zurück gezogen hat, welche wollen eine Eurzelbehandlung machen, die anderen sagen warten bis ich nicht mehr kauen kann, weil Sie denken das der Zahn trotz des fast negativem Vitalitätstest noch lebt. Weis nicht was ich glauben soll und was die richtige Entscheidung ist. Muss übermorgen für eine Woche nach Insbruck. Möchte das ungern vorher aufmachen lassen, wenn es nicht medizinisch vertretbar ist. nehme auch noch bis Ende der Woche Clindamycin 300 aufgrund einer Nasennebenhöhlenentzündung. Was sollte ich nach Ihrerr Meinung her machen? Wie lange kann man mit einer Wurzelbehandlung warten wenn der Nerv tod ist? Bin schon fix und fertig von so vielen unterschiedlichen Meinungen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. MfG Gillessen

Liebe Frau Gillessen

Das ist jetzt mal eine wirklich schwierige Frage, da die sogenannten chronischen Pulpaerkrangungen sehr unterschiedliche Symptome zeigen und auch recht lange ganz untypisch sein können. Sehr wahrscheinlich handelt es sich aber doch um eine solche, da der Vitalitätstest sehr schwach oder verzögert ist, auch wenn sonst keine Beschwerden vorhanden sind. Da Sie aber zur Zeit unter Antibiotikaschutz stehen, ist ein Ausbrechen der chronischen Entzündung extrem unwahrscheinlich, zumal es oft Jahre dauern kann, bis sich diese mit Schmerzen bemerkbar macht, allerdings wird dann die Behandlung wieder aufwendiger. Ich würde nach Innsbruck fahren und mir in aller Ruhe eine Wurzelbehandlung in einer stressfreien Zeit machen lassen, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Gillessen, Datum: 20.12.2011, 20:02:38
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Sehr geehrter Herr Dr.,

bei mir war vor einem halben Jahr ein Inlay undicht. daraufhin wurde das Inlay entfernt und vorrübgehend eine ausgehärtete Kunststofffüllung eingelegt. Zwei Wochen späte sollte die wieder entfernt werden für einen neuen Inlayabfruck. Leider konnte man die Füllung nur teilweise entfernen aufgrund von Schmerzen des Trigeminusnerv. Zudem wurde einfach auf die Füllung die noch drin war eine neue Füllung aus Kunststoff drauf gemacht. diese ist auch ausgehärtet worden. Meine Frage ist ob das irgendwelche Folgen hat von Haltbarkeit und Festigkeit der Füllung, weil quasi auf einer alten eine neue Füllung drauf gemacht worden ist?! Über eine kurze Rückantwort würde ich mich sehr freuen. MFG

Sehr geehrte Frau Gillessen

Es ist durchaus möglich eine Füllung über die andere zu legen, vorausgesetzt die untere Füllung ist dicht und gut ausgehärtet worden. Der Kunststoff kann sich gut verbinden, besonders, wenn kein langer Zeitraum zwischen beiden Füllungen liegt. Mich wundert eher, dass Sie beim Herausbohren so starke Schmerzen hatten, dies deutet auf eine Nervbeteiligung mit einer Pulpitis hin. Ich würde an diesem Zahn nach einer gewissen Zeit ( 1 Monat) nochmals einen Vitalitätstest und ein Röntgenkontrollbild machen lassen.

MfG steuer


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Frage gestellt von: Herr Preisig, Datum: 12.12.2011, 05:24:38
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Hallo,

Ich wache nachts seit mehreren tagen wegen schmerze im zahn- bzw. Kieferbereich auf. Röntgen wurde vom zahnarzt schon durchgefuhrt, wurzel sind in ordnung. Keine entzündung feststellbar. Die füllungen sind auch ok. Die schmerzen kommen plötzlich, gehen auch wieder...

Aufbissschiene nehme ich grad wieder....

Was könnte ich denn haben?

 

Viele grüße und besten dank im voraus

Guten Morgen Herr Preising

Sind bei Ihnen im letzten halben Jahr Kronen oder Füllungen im Mund gemacht worden, oder haben Sie einen Zahn verloren, oder wachsen evtl Weisheitszähne, oder haben Sie vermehrt Stress oder einen Unfall gehabt oder ein neues Bett gekauft. Bei mehr oder weniger plötzlich auftretenden Schmerzen im Kiefer und Zahnbereich muss irgendein Ereignis stattgefunden haben, und dann lässt sich leichter auf die Ursache schliessen, aber am wahrscheinlichsten scheint schon zu sein, dass Sie mit den Zähenen knirschen und am besten wieder Ihre Schienen hernehmen sollten.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau Diana, Datum: 28.11.2011, 12:46:19
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Hallo Dr.Steuer

 

Ich habe ein Problem...

Seit ende Juni sitze ich 1-2x die woche beim Zahnarzt da mir im Unterkiefer ein Teleskopzahnersatz gemacht wurde.Ständig druckstellen gehörten zur Tagesordnung was aber immer wieder schön weggemacht wurde.Seit einer woche habe ich direkt neben dem Überkronten zahn eine entzündung die auch behandelt wurde und mir mein Zahnersatz noch zusätzlich unterfüttert wurde.Nun war ich recht vorsichtig,da die entzündung und druckstelle sehr schmerzten Habe ich es immer nach dem essen entfernt um die stellen ruhe zu gönnen da mittlerweile auch das zahnfleisch immer puckert.heut früh werd ich wach und der andere zahn(zur erklärung...der 3.zahn ist überkront,da wo der 4. zahn mal war ist die entzündung gewesen und um den 3.Zahn geschwollenes Zahnfleisch)wie gesagt seit heut früh schmerzt der 2.zahn obwohl alles normal aussieht und das zahnfleisch puckert jetzt auch um diesen zahn.mich macht das alles fertig da ich immer hingehe und seit Juli ganz viele strapazen und schmerzen aushalten mußte.Muß ich mir soergen machen oder strahlt die entzündete stelle aus?Was kann ich tun???

Sehr geehrte Frau Diana

Das tönt wirklich nicht sehr gut. Wie es scheint, hat man auf nicht mehr ganz intakten Zähne versucht eine ganze Prothese abzustützen. Wenn die Zähne schon so geschwächt sind, dass sie sich selber kaum halten können, werden sie bei zusätzlicher Belatung durch eine Prothese erst recht anfangen zu schmerzen und zu "puckern". Ich glaube fast, dass diese Zähne gezogen werden müssen und Ihnen besser durch Implantate geholfen ist, dass allerdings kann erst ein Röntgenbild entscheiden.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Lena, Datum: 26.09.2011, 18:44:06
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Mir war eine kleine Ecke des vorderen Schneidezahnes abgebrochen und das hat der Zahnarzt heute glatt geschliffen. Nun ist der zahn aber bei berührung empfindlich und auch bei kälte. Ist das normal und legt sich wieder oder sollte man das behandeln?

Sehr geehrte Frau Frerichs

In der Regel sollte sich die Empfindlichkeit nach 2-3 Tagen gelegt haben, ansonsten sollte man überlegen, warum die Ecke des Zahnes gebrochen ist. Sind Sie mit Zahn angeschlagen, dann könnte eine Wurzelbeteiligung nicht ausgeschlossen sein; es wäre eine Röntgenaufnahme zum Ausschluss notwendig, oder haben Sie vielleicht auf dem Zahn geknirscht? Dann muss eventuell der Biss korrigiert werden oder eine Knirscherschiene angefertigt werden.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau Baumann, Datum: 17.09.2011, 14:00:57
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Mein Zahnarzt will bei mir eine Zahnfleischtransplantation machen (über 4 Zähne, Eck-/Backenzähne) mit Transplantat aus Gaumen. Er sagt, es kostet etwa 3500.--. Ist das angemessen?

Danke und Grüsse

Frau Baumann

Sehr geehrte Frau Baumann

Eine Rezessionsdeckung mit eigenen Bindegewebe aus dem Gaumen kostet für einen Zahn zwischen 800 und 1000 CHF. Wenn die Zähne aber nebeneinanderliegen ist der Aufwand nur geringfügig höher, sodass, wenn alle 4 Zähne auf einer Kieferseite liegen, Kosten von etwa 1300-1500 CHF angemessen wären, oder, wenn jeweils 2 Zähne auf jeder Seite getrennt operiert werden müssten, ca 2000 bis 2200 CHF anfallen würden.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Markus Hagemeier Datum: 05.09.2011 10:43:22
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer!

Am 12. August fand bei mir eine 6 stündige Behandlung der zähne statt. Es wurden 8 Zähne beschliffen. Nach mehrmaligen Sitzungen mit Abdrücken und Anproben wurden mir am 30.08.2011 die Kronen und Veneers eingesetzt. Heute habe ich immmer noch Schmerzen, gerade im Unterkiefer, die ich aber keinem einzelnem Zahn zuordnen kann. Kann das solange dauern? Nehme solange schon Schmerzmittel ein.

Sehr geehrter Herr Hagemeier
Bei einer solch umfangreichen Behandlung können schon Schmerzen auch über mehrere Tage auftreten, bis sich alles an die neuen Zähne gewöhnt hat. Es besteht aber auch der Verdacht, besonders wenn der Schmerz nicht einem Zahn speziell zuzuordnen ist, dass Sie mit den neuen Zähnen knirschen und die Muskulatur Mühe hat, sich an den neuen Biss anzupassen. In dem Fall wäre eine Nachtschiene, welche als Schutzschiene darüberkommt, angebracht. Ich würde dies nochmals mit ihrem Zahnarzt besprechen, ansonsten gibt es die Möglichkeit dies mit einem sogenannten Bruxchecker auszutesten.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Armin Diegmann Datum: 03.09.2011 22:11:42
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Hallo Herr Steuer ich hab eine Frage: Da mein 2.hinterster backenzahn rechts eine wurzelbehandlung benötigte wurde dies vor meinen Ferien gemacht und mit einer provisorischen füllung gefüllt.Nun hab ich aber gemerkt dass der zahn plötzlich leichte schmerzen beim beissen verursacht und ich im Spiegel sehen konnte dass im vorderen Teil vom Zahn ein riss enstanden ist..Is dies nun schlimm und verunmöglicht eine Krone? Muss der Zahn gezogen werden und durch ein implantat ersetzt werden?Vielen Dank für ihre Antwort

Sehr geehrter Herr Diegmann

Das kann schlimm sein oder auch nicht. Hat es denn plötzlich einmal gekracht beim Essen, haben Sie auf etwas extrem Hartes gebissen?? Also es kann sein, das sich nur die provisorische Füllung ein wenig gelockert hat, dann kann durchaus die Krone gemacht werden, der Riss kann aber auch bis in die Wurzel reichen, dann muss der Zahn doch gezogen werden. In jedem Fall sollten Sie einen Zahnarzt morgen aufsuchen, dass er dies beurteilen kann, denn jedes Warten wird beide Möglichkeiten nur verschlimmern.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Aliyeva Datum: 09.08.2011 16:40:51
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

ich bin 36 und stehe vor einer schwierigen Entscheidung hinsichtlich meiner 2 Zähne (oben rechts und unten links): Wurzelspitzen resektion oder Zahn ziehen lassen + Brücke. Wie ist die Erfolgsquote bei der WSR? Was sind die Komplikationen nach WSR? Kriegt man Schnerzen nach der OP?

Die benachbarten Zähne bei mir sind auch nicht ganz gesund, ich meine, geplombt. Lohnt sich in menem Fall eine WSR? Oder soll ich lieber die WSR-Risiko nicht eingehen, und gleich für die Brücke entscheiden?

Ich schätze Ihre Meinung sehr hoch.

Vielen Dank.

Ilaha Aliyeva

Sehr geehrte Frau Aliyeva

Eine WSR wird heute eigentlich nur noch zur Notrettung eines Zahnes gemacht, wenn dieser durch einen Wurzelstift versorgt ist oder eine grosse Zyste an der Wurzel entstanden ist. Sinnvoller ist immer eine Revision einer Wurzelfüllung von orthograth, also von der Zahnkrone aus, dann können am wirkungsvollsten alle Bakterien aus den Wurzelkanälen entfernt werden.
Ist der Zahn aber schon recht schwach und hat wenig Substanz im Knochen, dann würde ich eine Extraktion mit anschliessender Implantation oder Brückenversorgung vorziehen, wobei in der Regel eine Implantation eine bessere langfristige Prognose bringt, da eine Brücke Zähne verblockt, was wieder zu unphysiologischen Belastungen führen kann. Es hängt also alles sehr vom Einzelfall ab und Ihre Frage kann leider nicht pauschal beantwortet werden. Am besten Sie holen sich eine Zweitmeinung ein.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Kurt Datum: 24.06.2011 18:13:53
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

 

vor 2 Tagen wurde bei mir ein wurzelbehandelter Zahn überkront - in der Vergangenheit wurde bei mir bereits 3 Mal der Versuch der Überkronung dieses Zahnes bei verschiedenen Zahnärzten unternommen, wobei jedesmal eine viel zu hohe und auch vom Biß nicht passende Krone eingesetzt wurde, die bei mir zu großen Schmerzen beim Essen führte und da zahlreiche Nachbesserungsversuche an der Krone jedesmal nichts brachten (weil diese ja bereits grundsätzlich nicht passte), auch alle wieder entfernt werden mussten. Nun bin ich bei einem anderen Zahnarzt und habe wie gesagt, vor zwei Tagen eine Krone eingesetzt bekommen, die nach meinem Gefühl endlich ganz gut passt und sich eigentlich auch nicht zu hoch anfühlt, habe aber nun beim Essen erneut Schmerzen (Druckschmerzen), weshalb ich verunsichert bin - meine Frage deshalb an Sie: ist das normal, dass die Krone noch schmerzt, auch wenn sie eigentlich gut sitzt oder aber können Sie mir vielleicht sagen, woran das liegen kann? Vielen Dank im Voraus.

 

Sehr geehrter Herr Kurt

Es ist relativ unwahrscheinlich, dass 3 Zahnärzte den gleichen Fehler machen und nun auch beim 4.Zahnarzt wieder Schmerzen an der Krone auftreten. Ich hätte den Verdacht, dass die Wurzel gebrochen ist und der Zahn gezogen werden sollte. Irgendwann ist einfach die Therapie einmal zu Ende.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Datum: 17.05.2011 23:41:08
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hallo dr. steuer

 

vor 3 wochen habe ich beim fussball einen schlag auf meine zähne bekommen dabei ist mir gleich die voderseite des zahnes zu hälfte weggefallen und jetzt ist dort schwarz und unter einfach noch zur häflte der zahn ? wie kann ich das am besten behandeln ?

Lieber Herr Martic

Sie sollten so schnell, als möglich einen Zahnarzt aufsuchen. Es besteht nämlich höchste Gefahr, dass sich die Zahnwurzel entzündet und er ganze Zahn verloren geht. Es muss sehr wahrscheinlich eine Wurzelbehandlung gemacht werden und dann kann ein Kunststoffaufbau oder eine Krone gemacht werden und alles ist wieder gut!!!!!

Lieben Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau A. Sarner Datum: 21.04.2011 23:41:33
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer

 

Ich habe am Dienstag zwei Weissheitszähne (unten) gezogen gekriegt. Der eine war leicht zu entfernen, der andere (links) war eine eher schwere Geburt. Er verfügte über eine "Knollenwurzel" und mein Zahnarzt musste über lange Zeit immer wieder hebeln und schleifen. Dabei hat er aber keinen Knochen weggeschliffen. Als er endlich raus war wurde die Wunde zum Teil vernäht. Die rechte Seite bereitet mir keinerlei Schmerzen, da sie komplett vernäht wurde. Die schwierigere linke Seite pocht allerdings seit ca. 24h. Soweit ich das beurteilen kann, hat sich keine Entzündung gebildet. Erstaunlicherweise schmerzt und pocht auch nicht die Wunde selbst, sondern das Zahnfleisch aussen um die Wunde. Vorwiegend auf der Seite der Backe.

 

Was kann das sein? Sind das Blutergüsse vom raushebeln? Oder vielleicht ein Stück Zahn, was in der Wunde geblieben ist?

Ich bekomme zurzeit Bactrim forte, eine Entzündung sollte sich nicht bilden, oder?

 

 

Herzlichen Dank für die Beantwortung

 

A. Sarner

Sehr geehrte Frau Sarner

Durch den Bluterguss kann es zur Stauung kommen, so dass der Abfluss über die Lymphe nicht schnell genug gehen kann. In der Regel wird bei schwierigen Weisheitszähnen hinterher ein Wundstreifen eingelegt, um einen Abfluss über die Wunde zu erreichen, dieser muss aber spätestens nach 3 Tagen gewechselt werden. Ich würde Ihnen raten, zum Notfallzahnarzt zugehen, dass die Wunde neu versorgt werden kannn. 
MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Sabina Fejzulahi Ferrai Datum: 27.03.2011 15:48:11
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Guten Tag Herr Steuer

 

Wie lange kann man höchstens zuwarten, um nach einer Extraktion ein Implantat einzufügen? Kennen Sie das System ZERAMEX? Was meinen Sie dazu?

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Sehr geehrte Frau Ferrai

Ideal ist eine Wartezeit von 6-8 Wochen, dann ist die Zahnfleischwunde verheilt und der Knochen noch sehr reaktiv, kann sich also sehr gut mit dem Implantat verbinden und ist ist auch noch nicht resorbiert. Dies gilt allerdings nur, wenn vorher keine Knochenentzündung vorgelegen hat oder ein zu grosser Knochendefekt einen vorherigen Knochenaufbau notwendig macht. Zeramax-Implantate sind einteilig und aus Zirkoniumoxidkeramik, ich verwende diese nicht, da die Bruchgefahr höher ist und wegen der glatten Keramik die Anwachsung an den Knochen geringer zu sein scheint.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau C.J. Datum: 23.03.2011 12:14:59
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Hallo,

seit meiner ersten Schwangerschaft 2007 habe ich probleme mit dem vorletzten Backenzahn links unten. Er schwoll häufig an und schmerzte unglaublich. nun habe ich dort eine wurzelbehandlung und medikamente bekommen.

Nichts hat angeschlagen , immer wieder auf und wieder provisorisch zu. Nun wurde mir der Zahn am 21.3. gezogen aber ich habe starke Schmerzen an der Stelle.

Es fühlt sich immernoch so an als wäre der Zahn da . Hört dieser Schmerz bald auf? Ich habe Angst dass der Schmerz für immer bleibt.


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Frage gestellt von: Frau C.J. Datum: 23.03.2011 12:14:59
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Hallo,

seit meiner ersten Schwangerschaft 2007 habe ich probleme mit dem vorletzten Backenzahn links unten. Er schwoll häufig an und schmerzte unglaublich. nun habe ich dort eine wurzelbehandlung und medikamente bekommen.

Nichts hat angeschlagen , immer wieder auf und wieder provisorisch zu. Nun wurde mir der Zahn am 21.3. gezogen aber ich habe starke Schmerzen an der Stelle.

Es fühlt sich immernoch so an als wäre der Zahn da . Hört dieser Schmerz bald auf? Ich habe Angst dass der Schmerz für immer bleibt.

Sehr geehrte Fragerin

Nach einer Extraktion und speziell nach einer Entzündung können solche Schmerzen noch einige Zeit bestehen bleiben, sogar 2-3 Wochen lang. Sie sollten das Gebiet immer gut mit einer Chlorhexamed-Spülung spülen und eventuell sich sogar vom Zahnarzt ein Antibiotikum verschreiben lassen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Susanne Klein Datum: 04.02.2011 18:44:58
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Sehr geehrter Dr. Steuer,

 

Vor 5 Wochen wurden auf Grund großer Schmerzen im 2. Backenzahn von hinten(Oberkiefer) eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Es wurden 3 Nerven (die lt. ZA bereits tot waren) gezogen und mechan. mit Feilen gereinigt. Danach bekam ich eine med. Einlage und prov. Füllung. Diese wurde jede Woche gewechselt. Die ersten 2 Wochen war ich absolut schmerzfrei, in der 3 Woche begann ca. ein paar Stunden nach der Spülung ein leicht ziehendes Druckgefühl, was fast immer da war und sich langsam steigerte. Kauen war aber schmerzfrei.

Beim nächsten Reinigen gab es einen stechenden Schmerz beim Einführen der Feile in einen Kanal. Der ZA hat dann auch die anschließende provis. Füllung gleich wieder entfernt, weil ich starke Schmerzen beim zubeißen hatte. Der Zahn wurde dann eine Woche offen gelassen (nur Watte drin und Medik.)und ich nahm Antibiotika. In dieser Zeit hatte ich keinen Druckschmerz konnte aber absolut nichts auf diesem Zahn kauen (sofort stechender Schmerz). Beim nächsten Spülen (vorgestern) wurden die Kanäle wieder gereinigt. Scherz war dabei nur einmal kurz ganz leicht. Nun ist wieder eine prov. Füllung drin. In anderthalb Wochen will der ZA den Zahn entgültig verfüllen und anschl. eventuell WSR. Schmerzen habe ich aktuell keine, bin aber unsicher ob es dafür nicht noch zu zeitig ist, da ich bis vor 3 Tagen nicht auf dem Zahn kauen konnte. Irgendetwas stimmt da nicht, ist mein Gefühl.

Können Sie mir einen Rat geben?

Liebe Frau Klein

Oftmals hat der obere hintere Backenzahn 4 Wurzelkanäle, so dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dass ein Kanal noch nicht ausreicghend gesäubert ist. Wenn Ihr Zahnarzt nicht mit einem Mikroskop arbeitet, kann er diesen leicht übersehen. Meine Empfehlung bei Unsicherheit, lassen Sie sich an einen Spezialisten für Endodontie überweisen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Meyer Datum: 02.02.2011 15:33:18
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Mein Zahn 36 wurde vor Jahren wurzelbehandelt und ist seither immer mal wieder auffällig gewesen. In den letzten Monaten kommt es jedoch häufiger vor, dass es unter dem Zahn wehtut. Es ist eigentlich so ein Schmerz wie beim Zahnen. Mir kommt es immer vor wie ein Hämatom unter dem Zahn. Es tut also nicht der Zahn an sich weh (der ist ja tot), sondern das Zahnfleisch drum herum und v. a. unten drunter. Außerdem schwillt auch die Drüse an dieser Seite (unter dem Kiefer) an.

Mein Zahnarzt rät mir immer zum Zahnerhalt, aber ich habe ehrlich gesagt "die Faxen langsam dick" und möchte den Zahn loswerden.

Was meinen Sie? Erhalten oder raus und Ersatz?

Vielen Dank.

Liebe Frau Meyer

Dies lässt sich abschliessend nur durch ein Röntgenbild beurteilen, aber die lange Vorgeschichte des Zahnes deutet eher auf eine chronsiche Entzündung der Wurzel hin, was sehr für eine Extraktion spricht, und es gibt heute sehr gut funktionierende Implantate, welche dann völlig entzündungsfrei ihnen wieder die Freude am Kauen geben können.

MfG Steuer


Frage gestellt von: Herr Schmid Datum: 01.02.2011 14:02:59
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

 

ich habe nun schon seit ca. drei Monaten Probleme mit einem wurzelbehandelten Zahn.

Es hatte sich am Oberkiefer eine Eitertasche gebildet.

Durch einen Schnitt sollte dann der Eiter ablaufen...

Irgendwie schien es auch besser zu werden, es war aber nie richtig in Ordnung. Seit ein paar Tagen füllt sich die Eitertasche wieder.

Mein Zahnarzt möchte jetzt eine Wurzelresektion machen.

Als ich meinem Hausarzt davon erzählte, meinte dieser:

Versuchen Sie es zuerst noch mit Arznei in den Griff zu bekommen.

Seine Empfehlung: Clindamycin 450mg in Kombination mit Diclofenac 50mg.

Ich weiß jetzt ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr was ich machen soll.

Könnten Sie mir bitte einen Tipp geben. Besteht die Möglichkeit es mit den Medikamenten in den Griff zu bekommen?

Sehr geehrter Herr Schmid

So, wie Sie mir die Krankengeschichte Ihres Zahnes schildern halte ich eine medikamentöse Therapie für recht aussichtslos. Hier muss im wahrsten Sinne das übel bei der Wurzel gepackt werden und der kranke Anteil der Wurzel reseziert werden. Ein Antibiotikum kann leider den Eiter und die entzündete Wurzel nicht mehr erreichen und höchstens eine chirurgische Therapie unterstützen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Irina Datum: 22.01.2011 21:28:34
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Bei mir wurde vor ca. 3 Monate eine Wurzelbehandlung des 15 Zahnes abgeschlossen (ohne Dentalmikroskop, lt. Röntgenbild war die Wurzel aber vollständig gefüllt).

Nun hören die Beschwerden immer noch nicht auf. Ich habe leichte ziehende Schmerzen entlang des Zahnes sowie Dysästhesie und leichte Druckschmerzen entlang des II Astes N. Trigeminus. Keine Beschwerden habe ich beim Kauen und nachts. Ich möchte auch erwähnen, dass die Irritation des N. Trigeminus war bereits vor der Wurzelbehandlung iatrogen ausgelöst bei Anästhesie, danach kam zur Pulpitis und anschließend zur Wurzelbehandlung. Mein ZA ratet zur WSR ohne vorher Revision zu machen, hat auch kein Röntgenbild mehr gemacht. Er hat auch gleich nach der Wurzelbehandlung gesagt, dass der V. Nerv sich evtl.wieder melden kann, da die Behandlung nicht ohne Komplikationen lief.

Meine Frage ist: weisen die Beschwerden auf eine apikale Ostitis hin? Gibt’s noch eine Chance, dass es sich nur um die Irritation des N.Trigeminus handelt und es könnte nun mehrere Mo. dauern bis Alles wieder in Ordnung ist?

Vielen Dank im Voraus!

Sehr geehrte Frau Irina

Bitte entschuldigen Sie die späte urlaubsbedingte Antwort. Ich würde einen Spezialisten für Wurzelbehandlungen aufsuchen, welcher mit Hilfe eines Mikroskopes eine Revision der Wurzelfüllung vornehmen kann, da gerade beim Zahn 15 Seitenkanäle oder ein 2. Wurzelkanal übersehen werden! Sollte dann noch immer keine Beruhigung eintreten, bleibt nur die Extraktion; Nervenschmerzen, welche länger als 6 Monate bestehen , können sich leicht verselbstständigen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau yanlizim Datum: 22.01.2011 16:14:41
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mir wurde vor 3 tagen der backenzahn gezogen und hatte trotz starke schmerzen ich habe gemerkt aber auch gesehn das der zahn gar nicht richtig entfernt wurde .wie kann so etwas passieren?

Sehr geehrte Frau Yanlizim

Dies kann durchaus unbemerkt geschehen, wenn der Backenzahn stark gekrümmte Wurzeln hat, welche bei der Extration gebrochen sind. In diesem Fall hilft nur ein Röntgenbild, um den Zahnresten auf die Spur zu kommen und diese entfernen zu können.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Amanda Zoels Datum: 15.01.2011 07:45:50
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Sehr geehrter Herr Dr.

 

Bei mir wurde am Donnerstag ein kleines Fibrom vom mundboden entfernt/geschnitten. Jetzt schmerzt es noch immer etwas und die Stelle um den Schnitt ist dunkelrot verfärbt! Ist das von der Spritze oder ist das durchaus nicht normal? Wie lange kann so eine Heilung andauern?

 

Vielen Dank

Sehr geehrte Frau Zoels

Die beschriebenen Symptome sind ganz normal für die Wundheilung, welche in jedem Fall etwa 7 Tage benötigt, dann sollten auch die Schmerzen verschwunden sein.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau Helfenstein Datum: 22.12.2010 09:54:43
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer

nach einer Extraktion des 2ers oben li unter einer alten viergliedrigen Frontzahnbrücke (Pfeilerzahn, die Brücke hält jetzt nur noch an 3 Zähnen, ist an diesem 2er das Zahnfleisch ca. 4mm zurückgegangen, Erst klafte ein Loch, dann wurde die Krone verlängert, schimmert aber grau und ist nat. viel zu lang. Da der 1er daneben anch einer WB (Auf- -Dez. 08)immer ncoc schmerzt, hat man nun nîch weiter gemacht und ich muss mit diesem "langen Zahn" in die Oeffentlichkeit (Vorträge usw.) Kann man auch in einem solchen Fall eine Zahnfleischtransplantation vornehmen, sodass es wieder ästhetisch befriedigend aussieht, was mir sehr wichtig ist.man wollte eine Epithese machen oder mit zahnfleischfarbenem Keramik ein Teil aufkleben, da sieht man aber den gräulichen Aufbau/Verlängerung dazwischen immer noch. Geht eine Transplantation, ich habe dickes Zahnfleisch. Vielen Dank für Ihre Antwort. H.Helfenstein

Sehr geehrte Frau Helfenstein

Das ganze hört sich nach einem etwas komplexeren Fall an, da scheinbar der 1er irgendwie mitbetroffen ist, eventuell sollte man die ganze Brücke herunternehmen und eher mit einem Implantat schaffen. Grundsätzlich geht ein Zahnfleischaufbau sehr gut, es muss aber auch der Knochen darunter ausreichend stabil sein. Melden Sie sich doch einmal bei Dr. Markus Schulte in Luzern www.dr-schulte.ch. Er ist ein sehr guter Zahnarzt und wir haben schon ein paar Sachen zusammen gemacht.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau stefanie Datum: 28.10.2010 21:09:41
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mein backen zahn iss wurzelbehandelt und heut iss mir oben die füllung abgebrochen meine frage nun muss der zahn raus oder kann mann dort ne neue füllung draufsetzten er drückt jetz auch ein wenig

Liebe Frau Stefanie

Dies hängt ganz davon ab, wie tief der Zahn gebrochen ist, wenn die Bruchstelle nicht in die Wurzel hineingeht und die Wurzeln gut gefüllt und ohne Entzündung sind ( unbedingt Röntgenkontrolle notwendig )dann kann der Zahn durch eine Krone gerettet werden, eine Füllung ist allerdings bei einem Bruch in aller Regel nicht mehr zu empfehlen, da diese sehr bald wieder brechen wird, da ein wurzelbehandelter Zahn spröde und damit zunehmend bruchanfälliger wird.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Oksana Datum: 08.08.2010 15:38:14
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Herr Dr. Steuer

Schon 3 Woche habe ich Zahnschmerz, aber ich kann nicht konkret rausfinden bei welchem Zahn es tut mit weh.Der Zahn schmerzt während den Tag ständig.Aber am Nacht ich kann gut schlafen.Ich nehme schmerzmittel, es hilft für ein paar Stunden. Was könnte das sein? Ich danke Ihnen

Liebe Frau Oksana

Unter Umständen sind nicht die Zähne die Ursache der Schmerzen, sondern der Kiefer oder das Kiefergelenk, d.h. wenn Sie am Abend zur Ruhe kommen, dann können Sie gut schlafen, aber es müsste natürlich mit einem Röntgenbild überprüft werden. Ich empfehle Ihnen möglichst bald einen Zahnarzt aufzusuchen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Sandra Tilz Datum: 30.07.2010 18:15:26
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Sehr geehrter Herr dr. Steuer,

ich habe vor ca. 5 Wochen an beiden Seiten ins 5 Zähne überkront.

Davon rechts unten eine Brücke. Schon nach dem Abschleifen hatte ich Druckgefühl und Kieferschmerzen. Mein Zahnarzt hat darauf hin, mehrmals das Provisorium abgeschliffen und meinte das sich das Problem mit der richtigen Krone legen würde. Am Montag ist die Brücke nun eingesetzt worden. Die SChmerzen sind leider nicht besser geworden.

Wenn ich den Mund öffne (nicht beim zubeißen) zieht mir der SChmerz durch den ganzen Kiefer. Ibuprofen 400 helfen, nehmen aber leider nicht das Druckgefühl. Mein Zahnarzt hat diese Woche noch zweimal nachgeschliffen und es ist in keinster Weise besser geworden. Seit heute hat er Urlaub und ich bin fix und fertig, was ich nun machen soll und vor allem woran es liegen könnte. Es vergeht kein Tag ohne Schmerzmittel. Beim zubeißen verspüre ich keinen verstärkten SChmerz. Nur beim Mund öffnen.

Haben Sie vielleicht einen Rat ???

Mit freundlichen Grüßen

 

Sandra Tilz

Sehr geehrte Frau Tilz

Starkes Druckgefühl in den Kiefer ausstrahlend hat zumeist eine Entzündung des Zahnnerven zur Ursache. Dies kann gerade im Unterkiefer verstärkt werden beim Öffnen, da der Unterkiefer eine schmale Konochenspange ist, welche sich sowohl beim Öffnen als auch beim Schliessen verbiegen kann. Ich würde mir beim Notzahnarzt den schmerzenden Zahn aufbohren und eine Wurzelbehandlung machen lassen, dann wird der Schmerz sehr schnell vergehen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Schmidt Datum: 29.05.2010 08:56:26
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Sehr geehrter Herr/Dr. Steuer,

 

Mir wurde am 25.05.10 Ein Weisheitszahn Im Unterkiefer entfernt. Dieser lag kompett quer und so musste das Zahnfeisch aufgeschnitten werden, sowie einiges vom Kieferknochen abgetragen werden und natürlich genäht. Nun habe ich an der Stelle der Wunde allerdings etwas weisses und ich vermute es ist Eiter. Muss es nach dem Fädenziehen auch irgendwie entfernt werden oder vergeht das von allein. Und wie lange verheilt so eine Wunde komplett, sodass man auch harte Sachen wieder ohne Bedenken essen kann.

Sehr geehrter Herr Schmidt

Eiter sieht man in der Regel nicht aussen, sondern er bildet sich bei einer Entzündung innen unter dem Zahnfleisch und führt zu einer grossen Schwellung, welche heiss werden und pochen kann. Etwas weisses ist eventuell der Wundverband oder ein Nahrungsrest, der sich dort verfangen hat, also keine Sorge dies wird alles mit der Nahtentfernung beseitigt werden.
Die Heilung einer Weisheitszahnwunde dauert zwischen 3 und 6 Wochen, bis Sie wieder ganz normal essen können.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau Schulze Datum: 12.05.2010 10:16:43
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer!

 

Mir fehlen im linken Oberkiefer die Zähne 25 - 28. Allen Extraktionen (außer 28) gingen diverse Wurzelspitzenresektionen wegen entzündeter Wurzelspitzen voraus. Der letzte Zahn (25) wurde im Januar 2008 gezogen. Da die Betäubung nicht ausreichend war, bekam ich noch eine Spritze, die einen Nerv traf. Die Wurzel ist beim Ziehen abgebrochen, aber das Teilstück wurde auch entfernt und das Loch zugenäht. Nach 3 Tagen (es war natürlich Samstag) fing es an der Stelle schrecklich zu puckern an und das Zahnfleisch verfärbte sich im Bereich über dem 25er dunkelrot. Am Montag hatte sich das Puckern wieder gelegt.

 

Leider habe ich seitdem weiterhin Probleme. Bei warmen Getränken bzw. einem warmen Wannenbad fängt das Puckern wieder an. Ich habe den Eindruck, dass sich neben dem 24er am Übergang zum 25er ein Spalt befindet, über den die Wärme in den Kiefer eindringt und auf eine entzündete Stelle trifft. Wenn ich eine Brücke trage, die diesen Bereich abdeckt, findet nämlich keine Reaktion statt.

 

Wenn ich mir die Haare kopfüber wasche, verspüre ich jedesmal einen Druck im Bereich unter dem 24er. Am Zahnfleisch befindet sich in Höhe der Wurzelspitze zwischen 24 und 25 weiterhin eine kleine, dunkelrote Stelle.

 

Es wurden bereits mehrere Röntgenaufnahmen und ein DVT gemacht. Es ist nirgends eine Entzündung zu erkennen, obwohl auch der Zahnarzt meinte, dass es äußerlich so aussieht.

 

Im Dezember 2008 wurde die Wurzelfüllung 24 von einem Endodontologen erneuert, wobei ein 3. Kanal gefunden und gefüllt wurde. Dieser Zahn ist nicht klopfempfindlich, so dass eine Entzündung der Wurzel ausgeschlossen wird. Nun wird eine Vertikalfraktur vermutet, was eine Extraktion zur Folge hätte. Dann würden mir 5 Zähne fehlen, wobei nicht sicher ist, ob die Beschwerden wirklich von 24 kommen.

 

Bin inzwischen ziemlich verzweifelt, da ich (42 Jahre) mir Implantate setzen lassen möchte und den Oberkiefer nicht in Ordnung bekomme. Habe es schon mit Antibiotika, Homöopathie und Akupunktur versucht, aber ohne Erfolg.

 

Vielleicht haben Sie noch eine Idee, woher die Beschwerden kommen könnten? Verursacht eine Vertikalfraktur wirklich pochende Schmerzen bei Wärmekontakt?

 

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!

 

Sehr geehrte Frau Schulze

Haben Sie wirklich nur Probleme mit den Zähnen, oder drückt der Schuh auch noch woanders. Oft wirken sich psychische Probleme auch auf die Zähne aus!!!! Es könnte natürlich eine chronische Kieferhöhlenentzündung vorliegen, dies sollte der HNO-Arzt untersuchen, ein Warmschmerz bei einem wurzelgefüllten Zahn ist absolut nicht möglich, dann schon eher an Phantomschmerzen denken, auch der Knochen kann keinen Warmschmerz haben, dieser schmerzt nur bei Druck!! Möglich ist allerdings, wenn Sie jetzt schon einige Jahre nur einseitig kauen können, dass die Schmerzen vom Kiefergelenk und den Kiefermuskeln über sogenannte Triggerpunkte ausstrahlen. Dann sollten so schnell wie möglich neue Zähne her, dass Sie wieder gleichmässig beissen können.

Mit freundlichem Gruss und guter Besserung

Steuer


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Frage gestellt von: Frau Rüetschi Datum: 07.05.2010 09:51:53
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Guten Tag Hr. Steuer

 

Ich (26) habe seit Abschluss (2002)der Kieferorthopädischen Behandlung u.a. bei den Frontzähnen (OK+UK)sog. "Retainer". Ich finde, dass diese doch langsam entfernt werden könnten. Oder "sollten" diese für immer drinnen bleiben?

Guten Tag Frau Rueetschi

Wenn für Sie der Retainer nicht störend ist, sollten sie ihn besser belassen. In der Regel sollten die Retainer mindestens 10 Jahre verbleiben, ausser es bilden sich Zahnfleisch-entzündungen, dann können sie auch vorher entfernt werden, aber immer mit engmaschigen Kontrollen, ob die Zahnstellung stabil bleibt und sich keine Zähne mehr verschieben.

Mit freundlichem Gruss

Steuer


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Frage gestellt von: Herr R. Tschui Datum: 14.04.2010 00:27:07
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Sehr geehrter Herr Steuer

 

vor kurzem wurde mir bei einem Wurzelbehandelten Backenzahn eine Fistel Operativ entfernt.

Konkret wurde nach einem Zahnfleisch-Schnitt ein Loch in den Kieferknochen gebohrt, damit man die

entzündete Zahnwurzelspitze entfernen und den Entzündungsherd auskratzen/ausfräsen konnte (der Zahn wurde also nicht entfernt).

Die Operative-Behandlung wurde auch erst angewandt, nachdem mein Zahnarzt mehrmals versuchte die Fistel medikamentös (Spritze in Fistel) zu entfernen.

 

Meine Frage; werden Fisteln immer Operativ entfernt? Gibt es keine andere Lösung?

Der Operative-Eingriff ist doch recht schwer (auch mit Spritze), führt danach zu Schwellungen und sieht Heavy aus (4 Nähte im Zahnfleisch).

 

Mfg

R. Tschui

Sehr geehrter Herr Tschui

Jein, Fisteln müssen nicht immer operativ entfernt werden, dies hängt eher vom Ursprung der Fistel ab. Wenn dies zum Beispiel eine Zahnzyste ist, so wird diese nicht von alleine und auch nicht nach erfolgter Wurzelfüllung ausheilen, sondern muss operativ entfernt werden. Ist die Fistel aber noch recht frisch, so wird sie nach guter Wurzelkanalsäuberung innerhalb von einer Woche verschwinden. Ist aber der Zahn mit einem Stift versorgt, welcher nur unter Frakturgefahr der Zahnwurzel zu entfernen ist, dann ist wiederum eine Wurzelresektion mit retrograder Wurzelfüllung angezeigt.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau M. Sprinzing Datum: 13.02.2010 18:23:03
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Sehr geehrter Hr. Steuer

Letzte Woche war ich aufgrund Behandlung unter Sedation in Budapest. Am Unterkiefer rechts und links, jeweils der 3. Zahn von hinten, hatte ich bereits wegen meiner Dentophobie vor etwa 5 Jahren ziehen lassen müssen. Um die Lücken zu füllen wurden mir 2 Brücken eingesetzt.

Gestern wurde alles festgeklebt und ich bin abends zurück in die Schweiz geflogen. Jetzt habe ich jedoch irgendwie das komische Gefühl, dass es locker sein könnte, zumindest fühlt es sich mit der Zunge so an. Es ist als könnte ich "Luft" unter die vorherigen Lücken pressen. Schwer zu erklären. Jedenfalls habe ich sehr grosse Angst, dass etwas nicht stimmen könnte. Ist das normal? Und ist ein "Druckschmerz" ebenfalls normal?

Ich nehme Schmerzmittel, trotzdem zwingt mich mein inneres Ich ständig mit der Zunge an den neuen Brücken herumzutasten.

Nach schier endlosem Theater will ich doch nur Ruhe finden und ein halbwegs normales Leben führen. Ich bin 23 Jahre alt und stehe am Abgrund des Wahnsinns. Bitte helfen Sie mir.

Herzlichst, M. Sprinzing

Sehr geehrte Frau Sprinzing

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Sie mit Ihrer Zahnarztangst sich nicht einen Zahnarzt suchen, zudem sie Vertrauen haben können, anstatt hunderte Kilometer nach Ungarn zu fahren. Hier in der Schweiz können Sie eine vernünftige Nachsorge machen lassen, Sie haben Garantie auf Ihre neuen Zähne und und und... 
Zu Ihrem aktuellen Problem ist zu sagen, dass ein bis zwei Wochen Gewöhnungszeit durchaus normal sind und ein Druckschmerz, kein Grund zur Panik ist.


MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Sala Datum: 12.02.2010 20:14:07
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Sehr geehrter Herr Steuer

Mit gut 40 Jahren konnte ich bis jetzt immer sagen: Probleme mit den Zähnen kenne ich nicht.

Vor bald fünf Wochen bekam ich drei neue Füllungen: rechts unten 1.Backenzahn (sehr alte aber sehr kleine Amalganplombe ) und 2. Backenzahn/ rechts oben 2.Backenzahn.Alles mit Spritze. Danach hatte ich starke Schmerzen bis ins Ohr und den Hals, vor allem oben. Drei bis vier Tage lang nahm ich deshalb Schmerzmittel. Viermal ging ich in den nächsten zweieinhalb Wochen zum Nachschleifen da alle Füllungen zu hoch waren. Es hiess ich sei wohl auch etwas gestresst, deshalb die starke Reaktion. Nach dem vierten mal schleifen stellte ich zu Hause entsetzt fest, dass beim unteren 1. Backenzahn die hintere äussere Ecke einfach weggeschliffen wurde und dieser Zahn nun auch da noch äusserst schmerzhaft ist .Für mich völlig unbegreiflich, denn an seinem Gegenspieler wurde ja nichts verändert und diese Ecke kann ja nicht im Weg gewesen sein, da sie vorher auch da war!Vertrauen komplett futsch. Die Schmerzen blieben weiterhin , kauen erst recht nicht mehr möglich. Nach dreieinhalb Wochen ging ich zu einem anderen Zahnarzt, um mir Rat zu holen. Röntgen ( die neuen Füllungen sind nicht sehr tief ), Eis, alles i.O. Einzig mein 1. Backenzahn oben rechts wäre anscheinend ein Schmerzkandidat, da wurde vor zwei Jahren eine riesige tiefe Füllung gemacht. Nur: bei diesem Zahn hatte ich niemals auch nur eine Minute Schmerzen, obwohl ich in dieser Zeit so richtig vollumfänglich "gestresst" war! ( Dieser Zahnarzt ist leider weggezogen...). Tja, Frau Sala, ich weiss halt auch nicht, wieso sie Schmerzen haben... Sieht alles gut aus. Mit diesen tollen Neuigkeiten hocke ich nun immer noch mit Schmerzen hier und bin jetzt tatsächlich gestresst. Ich habe den "Biss verloren". Heiss und kalt (Zimmertemperatur ist bereits zu kalt )und kauen ( auch weiches wie Pasta ) geht mir total "auf den Nerv". Glücklicherweise verschwindet der Schmerz unterdessen nach einer viertel/halben Stunde fast ganz, nachdem er am Anfang einfach geblieben ist und erst über Nacht verschwand. Nun weiss ich einfach nicht mehr was oder ob ich etwas tun soll. Kann das noch gut werden, auch wenn es lange dauert? Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass "gepfuscht" worden ist. Drei Füllungen in vielleicht 40 Min., nichts von Gummikragen rundherum, bei fünfmal schleifen einmal mit Wasser (?), der Biss stimmt noch immer nicht, nur sind jetzt die neuen Füllungen sicher nicht mehr zu hoch, im Gegenteil beiss ich da jetzt irgendwie ins Leere und der Druck ist vorne... Tönt das ihrer Meinung nach nach guter Arbeit? Was kann da schiefgelaufen sein? Was raten Sie mir? Soll ichs nochmals mit einem dritten Zahnazt versuchen? Welche Behandlung wäre dann angemessen, damit es nicht noch schlimmer wird? So wie es jetzt ist, ist das nur ein vorübergehend tragbarer Zustand. Ich wäre für Ihren kompetenten Rat äusserst dankbar. Mit herzlichen Grüssen R. Sala

Sehr geehrte Frau Sala

Ihre Schilderung deutet in der Tat auf nicht ganz korrekte Arbeit hin, evtl. wurden die Füllungen nicht richtig geschichtet oder ausgehärtet, so dass sich ein Hohlraum gebildet hat, welcher durch einen Unterdruck beim Kauen zu Zahnschmerzen führt. Da Ihr Zahnarzt nun schon mehrfach nachgebessert hat, wäre wohl die Konsultation eines "guten" Zahnarztes empfehlenswert, welcher dann das Problem recht schnell erkennen könnte.

MFG Steur


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Frage gestellt von: Frau Ulrike K Datum: 22.01.2010 16:47:58
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Hallo

Ich hab seit geraumer Zeit Probleme mit meinen unteren Weisheitszähnen, die schon fast komplett herausgewachsen sind aber eigentlich keinen Platz haben und mir jetzt ziemliche Schmerzen bereiten. Meine Frage: Kann man denn nicht einfach die hinteren Backenzähne enfernen um Platz zu schaffen? Und mit welchen Ausgaben müsste ich rechnen wenn ich mir die Zähne entfernen lasse?

Liebe Frau Klaus

Die hinteren Backenzähne werden nur gezogen, wenn diese bereits tief zerstört oder stark gefährdet sind, ansonsten haben sie einmal viel bessere Wurzeln als die Weisheitszähne und zum anderen wachsen die Weisheitszähne nicht so einfach in die Lücke hinein.
In der Regel ist das Ziehen der Weisheitszähne aber recht einfach und geht zügig, wenn man versteht die richtige Betäubung zu setzen. Die Kosten liegen zwischen 500 und 1500 CHF je nach Schwierigkeit, also wie tief diese im Knochen verlagert sind.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau Huber Datum: 21.01.2010 19:40:03
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Sehr geehrter Herr Steuer,

ich habe nun schon seit 6 Monaten Probleme mit meinem linken Backenzahn. Seitdem befinde ich mich in einer Wurzelbehandlung, die ´Nervenkanäle wurden breits mehrmals "durchgespühlt". Eine feste Füllung habe ich noch nicht bekommen, da immer wieder Beschwerden beim Kauen auftraten. Auf dem Röntgenbild kann man keine Entzündung o.ä. erkennen. Nun soll von einem Chirugen eine Wurzelspitzenresektion von Zahn 36 durchgeführt werden und der Zahn ggf. gerissen werden, da ein Riss vorhanden sein könnte. Ist das tatsächlich nötig? Ich freue mich über eine Antwort von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Liebe Frau Huber
Wenn Sie immer noch Beschwerden an Ihrem Zahn haben, dann liegt noch eine Entzündung vor, d.h. es sind irgendwo noch Bakterien versteckt, oder es kommen immer wieder neue hinzu. Im ersten Fall sind vielleicht nicht alle Kanäle und Nebenkanäle gefunden worden, im zweiten Fall kommen die Bakterien durch den schon vermuteten Riss immer wieder neu in den Zahn und in die Zahnhaltefasern.
Beides lässt sich aber in der Regel durch ein Operationsmikroskop mit einer durchschnittlich 10xfachen Vergrösserung erkennen. Eine Resektion wird eigentlich nur noch durchgeführt, wenn der Zugang in die Wurzel von oben durch einen festen Stift verwehrt ist. Ihr Zahnarzt sollte sie lieber an einen Endo( Wurzelkanal) -Spezialisten, welche über ein Mikroskop verfügen, überweisen.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Herr Fabian Datum: 07.01.2010 14:47:00
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Hallo, vor 2 Tagen stieg ich aus dem Auto und aufgrund von Glatteis fiel ich direkt mit dem Gesicht auf den Asphalt. Dabei wurde mein rechter (der beiden Vorderzähne oben) Vorderzahn durch den Aufprall nach hinten gedrückt ich schätze 20 Grad Neigung. Ich habe ihn im Schockzustand wieder in die richtige Position versetzt und bin umgehen zu meinem Zahnarzt gefahren. Dieser hat ein Röntgenbild gemacht und mir eine Schiene verpasst. Auf dem Röntgenbild war kein Bruch zu erkennen bzw. lt Zahnarzt alles in Ordnung. Er meinte ich hätte noch mahl glück gehabt und das Schlimmste was jetzt passieren könnte wäre eine Wurzelbehandlung.

 

Könnten sie mir lt den angegebenen Daten bitte ihre Meinung zum Fall sagen! Stehen meine Chancen lt Röntgenbild (das ja in Ordnung ist) gut das vielleicht auch alles wieder von alleine heilt ohne das ich eine Wurzelbehandlung machen muss?! Wäre die Wurzelbehandlung wirklich das schlimmste was mir drohen könnte?! Danke vielmals!!!!

Sehr geehrter Herr Mulser

Nach Ihrem Bericht scheint es wirklich recht gut abgegangen zu sein, ob eine Wurzelbehandlung notwendig wird, kann frühestens nach 6 Wochen bis zu einem Jahr gesagt werden. Es kann auch nur zu einer Resorption des Zahnnerven mit anschliessender Verfärbung des Zahnes kommen, das ist von ganz vielen Faktoren, wie Alter, Grösse der Zahnpulpa, Reaktivität der umgebenen Gewebe, Immunsystem etc. abhängig, sodass hier eigentlich keine Vorraussage möglich ist. Schonen Sie einfach den Zahn, also nicht feste abbeissen über 6 Wochen und essen Sie viele Vitamine.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Frau Aggeler Karin Datum: 03.12.2009 22:54:29
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Vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Der Zahn reagiert normal auf Kälte(Zahnarzt hat ein Kältetest gemacht) und ein Stift ist nicht nötig. Hätten Sie eine Empfehlung für einen guten Zahnarzt in meiner Nähe (Siebnen/SZ)? Werde meinen Zahnarzt nochmals darauf ansprechen, habe mein Vertrauen allerdings ein wenig verloren. Weil er auf eine Wurzelbehandlung bestanden hat, und mir gesagt hat für eine normale Füllung stehen die Chancen schlecht(obwohl keine Schmerzen und keine Entzündung Nerv)

Leider in Ihrer direkten Nähe keinen. In Zürich wäre dies Frau Dr. Tanja Windeler ( www.zzzn.ch ) oder in Luzern Dr. Gerold Borer ( www.zahnarztluzern.ch ).

Ich wünsche Ihnen alles Gute Steuer


Frage gestellt von: Frau Aggeler Karin Datum: 03.12.2009 19:01:43
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Ich habe ein tiefes Karies im zweithintersten Backenzahn. Der Zahn ist jedoch vital, der Zahnnerv nicht entzündet und ich habe keinerlei Schmerzen. Mein Zahnarzt hat mir eine Wurzelbehandlung empfohlen. Ich möchte den Zahn jedoch vital erhalten. Sind die Chancen wirklich so schlecht, wenn man vorest den Karies entfernen würde, und eine provisorische Füllung machen würde?

Sehr geehrte Frau Aggeler

Wenn Sie noch keine Schmerzen haben und der Zahn auf Kälte normal reagiert, also der Kältereiz nach etwa 30 sec wieder vollständig verschwunden ist, dann kann durchaus eine völlig normale Füllung gemacht werden. Ausser der Zahn ist so zerstört, dass ein Stift in den Wurzelkanal notwendig wird um den Zahn zu erhalten , dann ist eine Wurzelbehandlung unumgänglich. Eine provisorische Füllung sollte nur gemacht werden, wenn eine Krone oder Teilkrone vorgesehen ist, ansonsten macht dies keinen Sinn.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Evelyn Reindl Datum: 29.11.2009 11:33:35
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Bei meinem vorderen Schneidezahn oben (1) hatte ich vor 7 Jahren eine erfolgreiche Wurzelresektion. Seit einigen Tagen habe ich darauf jetzt eine gelbe eitrige Fistel bekommen die nun immer größer wird, war auch schon beim Zahnarzt der mich an einen Kollegen weitervermittelte um eine Nachresektion unterm Mikroskop durchzuführen. Oder ein Ziehen des Zahnes obwohl dieser noch nicht betroffen scheint,um danach ein Implantat einzusetzen. Bin sehr verunsichert und weis noch wie die letzte Resektion abgelaufen ist. Können sie mir einen Rat geben?

Sehr geehrte Frau Reindl

Wenn bereits eine Fistel mit Eiterentleerung besteht, ist die reine Resektion der Wurzel, ob mit oder ohne Mikroskop oft ein Misserfolg. Die Wurzelfüllung sollte insgesamt erneuert werden, oder, wenn das infolge eines gesetzten Stiftes nicht möglich ist, über ein Implantat nachgedacht werden.

Mit freundlichem Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Herr Peter Bourne Datum: 26.11.2009 18:25:22
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Seit mehr als 11 Jahren habe ich Schmerzen.Ursprünglich wurden sie durch absterbende Nerven verursacht (Ursache unbekannt),erfolgte Wurzelbehandlungen änderten an den Schmerzen kaum etwas.Über die Jahre liess ich alle schmerzenden,wurzelbehandelten Zähne extrahieren.Bis auf 2 Stellen hörten die Schmerzen auf.Im Knochenbereich wo zuvor die oberen Eckzähne waren, habe ich aber nach wie vor,seit Jahren nun schon,krampfartige Schmerzen.

Was könnte die Ursache sein,welche Therapie,Behandlung könnte rfolgsversprechend sein?

Besteb Dank für eine Antwort.

Sehr geehrter Herr Bourne

Schmerzen können, wenn sie länger als 6 Monate andauern, chronisch werden, und trotzdem, auch wenn die Ursache für die Schmerzen längs verschwunden sind, andauern, ähnlich einem Phantomschmerz nach einem amputierten Bein. Da Sie, wie ich aus Ihrem Bericht lese, mitttlerweile keine Zähne mehr haben, kann eine objektive Ursache für Ihre Schmerzen ausgeschlossen werden. Sie sollten sich an eine spezielle Schmerzklilnik wenden, welche über Bio-Feed-Back-Methoden den Schmerzzyklus unterbrechen kann.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Veronika Moser Datum: 13.11.2009 19:18:30
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Guten Tag. Ich wollte fragen, ob es Standart ist, bei Zahnschmerzen die sich ins unerträgliche steigern, die Untersuchung auf ein Abklopfen der Zähne und einen CO2 Test zu beschränken? Wann ist z.B. ein Wurzelröntgen iniziert, wenn die Zahnschmerzen absolut nicht unter Kontrolle zu bringen sind? (In meinem Fall hat der Vitalitätstest funktioniert, aber die Zahnschmerzen steigerten sich weiter). Gemäss meinem Zahnarzt soll es normal sein, dass man unter Schmerzen zuwarten muss, bis ein Nerv so tot ist, dass auf den Vitalitätstest kein Empfinden mehr entsteht. Mir ist klar, dass der Defekt irgendwie lokalisiert werden muss, aber diese Aussage meines Zahnarzt erstaunt mich doch sehr. Ich war der Meinung, dass Schmerzpatienten doch etwas anders behandelt werden. Vielen Dank und Mfg. V. Moser

Sehr geehrte Frau Moser
Ein Röntgenbild zum Ausschluss einer tiefen Karies oder einer undichten Füllung ist bestimmt sehr ratsam. Ansonsten können Zahnschmerzen auch schonmal ausstrahlen und von einer völlig anderen Stelle ausgehen, so können Triggerpunkte in den Kaumuskeln durchaus auch heftige Zahnschmerzen verursachen. In diesem Falle wäre es durchaus gut für ein paar Tage Schmerztabletten zu nehmen und den betroffenen Zahn zu kühlen. Sollten Sie aber das Vertrauen in Ihren Zahnarzt verloren haben, wäre es besser eine 2. Meinung einzuholen!!
MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Pharmc286 Datum: 30.09.2009 17:06:02
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Very nice site!

Herzlichen Dank für die Blumen.

Gruss Steuer


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Frage gestellt von: Herr M.Blum Datum: 28.08.2009 01:39:06
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Hatte jahre lang im linken Unterkiefer eine gute Brücke die nach etwa 15jahren riss.Da ich kein geld hatte klebte ich sie mir immer wieder mit Haftcreme ein irgendwann war sie an 2 stellen gerissen und nicht mehr zu gebrauchen.weil ich es mir immer noch nicht leisten konnte eine neue zu machen Lebte ich 3jahre ohne Brücke ,mit der rechten Seite kaute ich und die linke seite konnte auch ein wenig benutzt werden die Brücke ging vom hinteren Backen über 2 gezogene Zähne und wurde am folgendem 4 Zahn befestigt nun war ich vor wochen beim zahnarzt und lies mir neue Brücke anfertigen das profisorium schmerzte schon wie es abgenommen worden ist tat mir der hintere neu beschliffener Backen zahn weh (alle 3std. paracetamol 500mg!)Nun wurde die neu NE.Brücke die nun anstatt über 4 zähne ging,geht sie nun über fünf Zähne.Hatte bissschmerzen (heller stechender schmerz) neue Brücke wurd angepasst (beschliffen)und ist noch profisorisch befestigt ! Nun Habe ich im hinteren unteren linken Backenzahn einen Dumpfen ziehenden starken Schmerz alle 2std.schmerztabletten einnahme wenn ich versuch herr über den Schmerz zu werden kommen mir die Tränen und kann nicht schlafen also muss ich Tablette nehemen.

Nun Hr.Dr.Steuer die neue Brücke kann noch entfern werden was kann der Arzt tun am hinteren Backenzahn das wenn die Brücke festzementiert wird das dieser Starke Dumpfziehender Schmerz weggeht???

Bin verzweifelt mit Bitte um Rat!!

 

Mit freundlichen Grüßen

M.Blum

Sehr geehrter Herr Blum

Ich fürchte, Sie haben einfach zu lange gewartet mit einer neuen Brücke, sodass der hintere Backenzahn jetzt soweit geschädigt ist, dass er keine 2 1/2 Zähne mehr tragen kann. Ein Zahn sollte sowieso nie mehr als einen weiteren Zahn tragen und das ist schon mehr als genug! Stellen Sie sich vor, sie müssten permanent einen zweiten Menschen Ihrer Körpergrösse und -gewichtes auf den Schultern tragen. Hier hilft nur Zahn raus und Implantate oder Prothese!!

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Herr jan Datum: 13.08.2009 12:15:46
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HAllo Herr Steuer. ich war heute bei einem ZA in wilhelmshafen der name von ihm ist Dr.stoppa. ich rief vorher an um mir ein termin zu geben . da ich es nicht bis nach oldenburg geschaft hätte. man gab mir dies bezüglich einen termin für ein paar std. später. als ich dort an kam und den zettel vom anderen arzt wo ich vorher war vorlegte (überweisung) Fragte man mich nach meiner versicherten karte. da ich diese aber nicht dabei hatte sagte man zu mir man kann mich nicht behandeln . nun meine FRAGE. ist es korekt das man mich wieder weg geschickt hat obwohl man wusste das ich schmerzen habe und deswegen mich auch extra zwischen andere termine gesteckt hatte?.

lg jan

Sehr geehrter Herr Jan

Ich bin Zahnarzt in der Schweiz. Hier muss jeder neue Schmerzpatient grundsätzlich 200 CHF Anzahlung mitbringen. Die ganze Zahnbehandlung muss hier auch vollständig privat bezahlt werden. Für Deutschland kann ich leider nicht sprechen. Also nehmen Sie 200€ in die Hand, dann wird Ihnen bestimmt geholfen.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Herr jan Datum: 12.08.2009 01:08:46
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Hallo .

 

Danke für Ihre schnelle antwort . also zur zeit bin ich in Wilhelmshaven und habe vor noch einige tage hier zu bleiben . es wäre schön ein anderen arzt vorgeschlagen zu bekommen da das antib. irgendwie keine wirkung zeigt und die schmerzen immer noch aber gleichbleibend sind .

Vielen danke . jan

Sehr geehrter Herr Jan

Melden Sie sich bei:

Dr. Heindl

Huntestraße 3
26135 Oldenburg
Deutschland

Telefon: 04 41/2 58 22
Fax: 04 41/2 65 31
E-Mail: dr@heindl-ol.de
Homepage: www.heindl-ol.de 

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Herr jan Datum: 10.08.2009 21:05:32
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HAllo Herr Steuer .

 

habe einige probleme . und zwar binich ein totaler angstpatient . war jetzt am freitag beim zahnarzt das ich am zweiten rechten backenzahn schmerzen hatte . (und noch habe) die zahnärtin hat mir wobei sie wusste das ich tierische angst habe den zahn bis auf den nerv aufgebohrt ohne mich zu betäuben. sie bohrte ständig auf den nerv rum so das ich mit dem kopf vor schmerzen schon fast links neben dem stuhl lag . der zahn ist nun auf so hat sie mich weg geschickt mit einem rezept (antib.) dies nehme ich heute den dritten tag meine wage schwillt immer mehr an und habe ständig kommenden und gehenden schmerz . wozu ist der zahn offen gelassen worden was für maßnahmen kannich jetzt nich ergreifen . habe am sonntag bei einem bereitschaftsarzt angerufen und dieser meinte er hätte auch ncihts anderes gemacht . ich muss dazu sagen das der zahn zwar vorher weh tat aber zumindestens keine ersichtlichen entzündungen vorhanden waren . diese kamen erst nach dem sie da rumstocherte und mir erhebliche schmerzen zu fügte !

würde mich über eine antwort freuen . lg jan

Lieber Herr Jan

Ich würde Ihnen dringend raten einen kompetenten Zahnarzt aufzusuchen, der Ihnen ein ausreichendes Betäubungsmittel gibt, um dann Ihren Zahn korrekt zu behandeln. Wenn Sie mir ihren Wohnort verraten, kann ich Ihnen gerne Kollegen benennen.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Domenico Ferri Datum: 10.07.2009 19:14:27
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Sehr Geehrter Dr.Stephanus

Bei mir wurde eine gebrochene Backenzahnwurzel diagnostiziert und mir wurde von meinem Zahnarzt geraten diesen Backenzahn zu ziehen , ist das die letzte möglichkeit oder gibt es alternativen ? um den Zahn zu erhalten . (Der backenzahn hatte eine Wurzelbehandlung )

Sehr geehrter Herr Ferri

Entschuldigen Sie die späte Antwort, ich war in den Ferien. Leider kann eine gebrochene Wurzel nicht wieder heilen, zumal wenn bereits eine Wurzelbehandlung gewesen ist. Bei einem Backenzahn kann in manchen Fällen eine von den beiden Wurzeln gerettet und erhalten werden, um dann diese anschliesssend für eine Brücke als Brückenpfeiler zu verwenden. In den meisten Fällen ist aber heute das Implantat die beste und dauerhafteste Lösung und auf die Zeit gerechnet auch die günstigste Behandlung.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Julia Datum: 16.04.2009 13:34:04
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

bei mir wurde gestern überraschen eine Wurzelkanalbeahndlung vorgenommen. Ich hatte Schmerzen und dachte an ein Loch. Wie beim Röntgen festgestellt wurde, war eine alte Füllung nicht mehr dicht und es hatte sich Karies darunter gebildet. Meine Zahnärztin hat daraufhin den Nerv gezogen und ein Medikament in die Wurzelhälse(?) getan und eine provisorische Füllung drübergemacht. Nächste woche will sie dann die endgültige Füllen drauf tun. Ich habe allerdings Angst auf dem Zahn zu beißen (habe so aber keine Schmerzen) und wenn ich dann versuche auf dem Zahn etwas zu kauen fühlt sich das sehr komisch an. Ist das normal nach nicht mal 24Stunden?

Danke!

Liebe Frau Bolte

Dies ist völlig normal, dass der Zahn nach dieser Behandlung zu spüren ist, bzw sich beim Kauen komisch anfühlt. Dieses Gefühl wird auch nach der Wurzelfüllung noch für etwa eine Woche bleiben können, es könnten sogar nochmals für ein oder zwei Tage Schmerzen auftreten. Das wäre völlig normal und läutet nur den Heilungsprozess ein.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Karin Drexler Datum: 14.03.2009 12:35:53
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Guten Tag,

 

ich habe vor zwei Wochen eine Kariesbehandlung bekommen, da es recht tief war wurde ein Medikament hineingegeben (damit sich neues Dentin bilden kann) und eine provisorische Füllung gemacht. Zwei Tage später war ich völlig beschwerdefrei. ich war gestern wieder zur Konrolle und bekam die provisorische füllung etwas aufgefüllt (weil ein bisschen weg war), und nächste woche soll ich nun die endfültige füllung bekommen. nach dem auffüllen des provisoriums verspüre ich heute aber ab und zu ein ganz leichten druck in diesem bereich, kein schmerz. ist das normal oder eher ein schlechtes zeichen, muss ich mich auf mehr einrichten als auf eine normale füllung? vielen dank.

Sehr geehrte Frau Drexler

Zunächst einmal kann der leichte Druck auch durch eine jetzt vielleicht zu hohe provisorische Füllung gekommen sein, also zunächst kein Grund zur Besorgnis. Nur die Aussage es würde sich innerhalb von 2 Wochen neues Dentin bilden ist nicht richtig, eine Dentinneubildung dauert eher 6 Monate und länger, sodass es eigentlich keinen Sinn macht, hierfür eine provisorische Füllung zu legen. Eine provisorische Füllung wird gelegt, wenn die Zeit zu knapp ist oder aus Gründen einer akuten Schmerzbehandlung oder wenn der Zahnarzt nicht ganz sicher ist, ob eventuell doch eine Wurzelbehandlung erforderlich ist, dann sollte die provisorische Füllung aber eher 6 - 12 Monate liegen bleiben.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Petermann Datum: 11.03.2009 21:35:09
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Sehr geehrter Herr Steuer,

vor 18 Monaten wurde mir am Backenzahn links oben eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Da ich daraufhin Druckschmerzen hatte, wurde mir von meinem Zahnarzt ein Antibiotikum verschrieben. Lt. Auskunft meines Zahnarztes brauche der Zahn etwas Zeit um sich zu beruhigen. Jetzt nach 18 Monaten ist der Druckschmerz noch immer da. Wenn ich morgens beim Zähneputzen mit der Zahnbürste an den Zahn komme habe ich ziehende Schmerzen und beißen kann ich auf dieser Seite nur weiche Sachen. Lt. Auskunft meines Zahnarztes gibt es nur die Möglichkeit eines Implantates, eine nochmalige Wurzelbehandlung sei nicht möglich. Frage: Ist eine erneute Wurzelbehandlung nicht doch möglich ? Meiner Meinung nach wurde bei der Behandlung eine Wurzel übersehen - denn woher kommt den sonst der Schmerz ? MfG Berthold Petermann

Sehr geehrter Herr Petermann
Dies lässt sich nur anhand eines Röntgenbildes wirklich beurteilen. Die oberen Backenzähne haben allerdings fast immer 4 Wurzelkanäle und dies hat sich gezeigt, seit die moderne Wurzelbehandlung mit einem Dentalmikroskop durchgeführt wird. Der 4. Wurzelkanal ist oft sehr klein und liegt versteckt, sodass er früher und, leider auch oft heute noch, nicht gefunden wird und so durch eine Nichtbehandlung weiter Bakterien im Zahn belassen werden und so eine Entzündung bewirken können mit den von Ihnen beschriebenen Beschwerden. Manchmal kann sich allerdings auch ein Prozess an der Wurzelspitze abkapseln, so dass dann eine Resektion der Wurzelspitze notwendig wird, oder aber es ist zu einer Fraktur der Wurzel gekommen, dann bleibt in der Tat nur die Extraktion und das Implantat als "conditio sine qua non".

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Viktorina G. Datum: 06.03.2009 20:40:21
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer

 

Durch einen Unfall als Kind, verlor ich einen Schneidezahn. Nun habe ich nächste Woche einen Termin bei einer Spezialistin in St. Gallen für ein Implant. Ich hatte schon vor einem Monat einen Termin für eine Besprechung und da wurde mir gesagt dass ein Implantat besser wäre als eine Zahnkrone. Nun bin ich aber skeptisch, da man sehr wahrscheinlich einen Knochenaufbau machen muss. Ich habe schon ein CT Bild gemacht und nun wird mir die Beste Lösung am Montag vorgeschlagen. Ich möchte aber keinen Knochenaufbau machen da es mir viel zu lange dauert und bei mir der Zahn ja vorne fehlt und man das auch sehr gut sieht. Haben die Zahnkronen viele Nachtteile oder ist das auch machbar?

 

Besten Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung.

Sehr geehrte Frau Viktorina G.

Wenn die Nachbarzähne noch gut intakt sind und auch keine tiefen Zahnfleichtaschen vorliegen, ist bestimmt das Implantat die beste Lösung und selbst ein Knochenaufbau ist nicht so sehr kompliziert und langwierig. Für Zahnkronen müssen halt immer gesunde Zähne beschliffen werden und um den verlorenen Zahn tragen zu können verblockt werden und das ist wiederum auf lange Sicht mit Nachteilen verbunden. Es kann das Zahnfleisch zurückgehen, Kronenränder können freiliegen und beschliffene Zähne können absterben und brechen.
Wenn ein Implantat vom Knochenangebot möglich ist oder mit leichtem Knochenaufbau genügend Angebot zu erreichen ist, ist dies heute die Behandlung der ersten Wahl bei Verlust eines Einzelzahnes.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Johanna Bohm Datum: 19.02.2009 14:10:55
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

 

gerstern wurde meine Kanalbehandlung am unteren rechten Backenzahn abegeschlossen. Die Tage waehrend der Behandlung verliefen schmerzfrei. Nun da der Zahn aber verschlossen wurde, fing der Zahn an zu druecken und ich habe sehr starke Schmerzen ueber die linke Gesichtshaelfte, Nase, Auge, Nacken sowie den Ruecken. Diese Schmezen waren vor der Behandlung auch schon vorhanden, whaerend der Zahn aber geoffnet war nicht, nun sind sie aber umso staerker zuruck gekehrt. Koennen Sie mir bitte sagen wie es dazu kommen kann und ob es eine Option waere den Zahn vollstaending zu entfernen.

 

Vielen Dank fuer Ihre Antwort schon im Vorraus.

 

MfG

 

J. Bohm

Sehr geehrte Frau Bohm

Solange ein Zahn geöffnet ist, kann Entzündungssekret ungehindert abfliessen, aber auch Bakterien aus dem Mund ungehindert in die Wurzel eindringen. Aus diesem Grunde sollte ein Zahn nur im Notfall und maximal 2-3 Tage offen bleiben. Ein Zahn, welcher über einen längeren Zeitraum offen geblieben ist, darf nicht sofort wurzelgefüllt werden, da sich zu viele Bakterien in der Wurzel befinden. Sie haben die Möglichkeit ein Antibiotikum zu nehmen und zu hoffen, dass dieses die Bakterien noch abtötet oder die Wurzelfüllung nochmals entfernen und eine desinfizierende Einlage verschlossen einbringen zu lassen oder den Zahn ganz entfernen zu lassen.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Emir Sehic Datum: 07.01.2009 04:11:01
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Sehr geehrter Dr. Steuer,

 

ich benutze seit einem Monat ein Fluoridgelee (12.500 ppm) wie im Beipackzettel beschrieben, weil ich in letzter Zeit leider vermehrt Kariesbefall hatte. Ich putze meine Zähne mindestens dreimal täglich und benutze jetzt auch regelmäßig Zahnseide. Davor habe ich schon länger täglich fluoridhaltige Mundspülungen (450 ppm) benutzt, habe jetzt aber Bedenken, dass das eventuell zuviel Fluorid sein könnte. Soll ich die Mundspülung weglassen? Nach der Anwendung des Gelees warte ich immer bis zum nächsten Tag, bis ich die Mundspülung benutze. Ich bedanke mich bei Ihnen im Voraus.

 

Viele Grüße,

 

Emir Sehic

Sehr geehrter Herr Seha

Bei lokaler Anwendung ist die Fluoridhaltige Mundspülung völlig unbedenklich. Das Fluoridgel sollte allerdings höchstens 1-2-mal in der Woche angewendet werden, denn in diesem Fall bringt zu viel an Fluorid gar nichts, der Zahnschmelz kann gar nicht soviel Fluoride aufnehmen. Zu bedenken gebe ich, dass eine fluoridhaltige Mundspülung weniger bringt als eine fluoridhaltige Zahnpasta und eine Spülung mit Meridol oder Chlorhexamed, welche Bakterien abtöten in Verbindung mit Fluoriden erheblich wirkungsvoller ist. Zur Entstehung von Karies gehören eben neben zu weichem Zahnschmelz auch Bakterien und Zahnplaque.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Zuchtriegel Datum: 19.09.2008 19:45:24
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

meine Schneidezähne und die jeweils benachbarten Zähne wurden nach einem Unfall vor 12 Jahren wurzelbehandelt und überkront. Nun ist eine Schneidezahnkrone herausgebrochen und wurde erst provisorisch vom Notdienst und gestern vom Zahnarzt mit einem Glasfaserstift und Kleber richtig versorgt. Trotzdem habe ich Schmerzen wenn ich gegen den Zahn drücke. In "Ruhe" tut nichts weh. Mein Zahnarzt meinte, dass evtl ein Bruch der Wurzel vorliegt und der Zahn dann gezogen werden muß. Nun bin ich ziemlich verstört, da ich in 3 Wochen für 7 Wocehn in Urlaub fliege und nicht weiß was ich tun soll. Kann man solange abwarten mit einer Exrtraktion? Was kann im schlimmsten Fall passieren? Gibt es eine Möglichkeit einen Bruch/Riß in der Wurzel festzustellen bzw. auszuschließen?

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen

A. Zuchtriegel

Sehr geehrte Frau Zuchtriegel

Schwierig, schwierig. Es ist nicht einfach eine Fraktur der Wurzel zu sehen, oft bleibt dies unerkannt und der Zahn bekommt nach mehreren Wochen eine Entzündung und kann anfangen zu eitern. Die Schmerzen können aber auch noch von der Behandlung herrühren. Ich würde an Ihrer Stelle etwa eine Woche abwarten, dann sollten alle Schmerzen verschwunden sein, sollte dies nicht der Fall sein, ist eine Fraktur höchstwahrscheinlich und der Zahn sollte extrahiert werden und zunächst ein Provisorium eingepasst werden. Dies könnte zum besseren Komfort auf Ihrer Urlaubsreise an den Nachbarzhn angklebt werden.

MFG Steuer

P.S. Der Riss hätte eventuell vor dem Setzen des Stiftes mit einem Mikroskop erkannt werden können.


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Frage gestellt von: Frau Hutter Gabi Datum: 13.09.2008 09:19:44
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Sehr geehrter Herr Dr. Steurer

 

Ich muss in nächster Zeit eine Grosse Behandlung machen lassen und bin verunsichert bezüglich der Behandlung und der Kosten.

Man muss mir gesamthaft 9 Zähne ziehen und ich möchte danach festsitzende Prothesen ohne Gaumenplatte.Auf der Offerte sind "Straub"Prothesen angegeben und je 4 Implantate oben und unten.Sind diese nach meinen Wünschen? ich kann im Internet keine Bilder solcher sehen. Ich habe auf Ihrer Homepage gesehen Sie bieten neuartige Implantate ohne Schmerzen. Was sind das für welche und wie Hoch wären die Kosten bei Ihnen für eine solche Behandlung. Mein Zahnarzt will Sfr.16.000.- plus minus 15%.

Danke für Ihre Antwort

Sehr geehrte Frau Hutter

Mit dem Namen Straub-Prothesen ist zunächst nur die Aufstellungsmethode der künstlichen Zähne gemeint, welche in diesem Falle nach phonetischen Grundsätzen geschieht. Auf jeweils 4 Implantaten lässt sich dagegen nur eine bedingt festsitzende Prothese befestigen, d.h. die Prothesen werden entweder über Druckknöpfe fixiert oder temporär verschraubt, so dass sie alle 8-12 Wochen gereingt werden sollten. Der Preis für ein Implantat liegt bei uns bei etwa 1500 CHF und für eine Prothese mit den entsprechenden Einsätzen bei etwa 3000 CHF. Ich glaube also, dass Sie grundsätzlich ein gutes Angebot bekommen.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Irene Ott Datum: 19.08.2008 08:46:19
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

herzlichen Dank für Ihre prompte Antwort,ich werde sie mir zu Herzen nehmen und versuchen diese Zeit so gut wie möglich hinter mich zu bringen. Vielleicht hören Sie wieder von mir. Mit freundlichen Grüssen Irene Ott


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Frage gestellt von: Frau Irene Ott Datum: 18.08.2008 20:08:59
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

letzte Woche sind mir bei meinem Zahnarzt 5 weitere Zähne gezogen worden. Er stellte die Diagnose Paradontitis und Karies. Insgesamt wurden mir nun in den letzten 8 Wochen 10 Zähne gerissen. Abgesehen von diesem Verlust plagen mich nun tiefe Depressionen. Die nächsten 6 Monate gehe ich nun ohne Zähne weil die Heilung so voel Zeit benötigt. Der Arzt hat mir eine Prov. Prothese für den Oberkiefer angefertigt ich kann sie jedoch nicht verwenden weil es mich so würgt und ich nicht sprechen kann. im nachhinein bin ich total verunsichert, obes denn wirklich notwendig war, soviele Zähne zu entfernen. Was halten Sie davon?

Sehr geehrte Frau Ott

Eine fortgeschrittene Parodontitis kann zu massivem Zahnverlust führen, vor allem, wenn keine regelmässige Prophylaxe erfolgt ist. Leider treten oft auch psychische Probleme mit Zahnproblemen zusammen auf, wobei schwer zu sagen ist, was zuerst war. Sie sollten Ihr Problem beherzt angehen, für die Heilungsphase die Prothese als notwendiges Übel akzeptieren und sich eine gute und dauerhafte Komplettlösung offerieren lassen, unter Umständen auch eine zweite Meinung einholen. Mit neuen festen Zähnen bekommen Sie dann auch schnell Ihre Depressionen wieder in den Griff.

Mfg

Steuer


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Frage gestellt von: Herr Keeb Datum: 01.08.2008 22:07:32
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Hallo

 

Ich habe da mal eine Frage mir wurde am 30.06.08 ein Backenzahn oben gezogen und ein Backenzahn auch oben auf der andern Seite Aufgebohrt und die alte Fühlung raus gemacht und mir eine Neu rein gemacht die erste Woche hatte ich gar nichts keine Schmerzen dachte mir Mensch glück gehabt aber dann ging es Los bist zum Heutigen Tag Schmerzen auf beiden Seiten Oben die Schmerzen Ziehen bis in Ohr rein darauf hin wahr ich in der Zweiten Woche bei meinen Zahnarzt und er sagte alles in Ordnung hatte mir nicht mal was Gegen die schmerzen mit Gegeben und es bis jetzt nicht besser kann es sein das es so lange dauern kann mit den Schmerzen da zu kommt noch das meine Beiden Schneidezähne Oben auch jetzt ein bisschen lose sind er hat mir noch eine Zahnreinigung gemacht muss noch da zu sagen das alles unter Narkose gemacht werde Nestewoche zu einen Andern Zahnarzt gehen da er mir nicht weiter geholfen hat nur das ich mich Ende August wieder Melden sollte und was gegen die Schmerz könnte ich mir aus der Apotheke holen ich hoffe sie können mir da weiter Helfen wie und was ich jetzt machen kann

 

PS: Nur mit der Rechnung wahr er Schell

 

 

Mit freundlichen Grüßen Frank

Sehr geehrter Herr Keeb

Nach Ihrer Schilderung scheint bei Ihnen ein grösseres Zahnproblem vorzuliegen, eventuell leiden Sie sogar an einer Parodontitis, einer sehr schwerwiegenden Zahnfleischentzündung. Dies sollte dringend von einem Spezialisten für Parodontologie abgeklärt werden, diesem sollten Sie unbedingt alle angefertigten Röntgenbilder mitbringen, auch der letzten Jahre, um einen Verlauf der Erkrankung erkennen zu können.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Matthias Phillip Datum: 06.07.2008 08:08:02
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Sehr geehrter Herr Steuer

Wie kommt es, dass ich nach einer Woche noch immer Zahnschmerzenman einem Zahn habe, der neu gefüllt worden ist. Ganz besonders schlimm wird es am Abend und kann dann bis zu 2 Stunden anhalten.

 

Vielen Dank Matthias

Lieber Herr Matthias

Dies deutet recht stark auf eine Wurzelentzündung hin, ganz besonders , wenn die Schmerzen am Abend kommen, wenn man zur Ruhe kommt und dann länger als eine halbe Stunde andauern. Oft ist das ärgerliche, dass der Zahn zunächst gar nicht weh getan hat, und es erst richtig anfängt, wenn wieder eine feste Füllung im Zahn ist. Dies kommt daher, dass der Zahn durch das Loch quasi belüftet wird und erst, wenn das Loch gefüllt ist es zum Flüssigkeitsstau und dann zu den starken Schmerzen kommt. Also, bitte sofort zum Zahnarzt und eine Wurzelbehandlung anfangen!!!

Viele Grüsse Steuer


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Frage gestellt von: Frau Birgit Schneider Datum: 17.02.2008 19:14:42
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

 

ich habe folgende Frage an Sie:

Bei mir wurde aktuell ein Backenzahn im linken Oberkiefer, der mit Amalgan gefüllt war, aufgebohrt, da ich bei Kälte/Wärme (besonders beim Trinken) Schmerzen hatte.

Dabei wurde festgestellt dass der Zahn einen Riss hatte und es sollte eine Krone eingesetzt werden, da eine Füllung nicht mehr halten würde.

Jetzt trage ich das Provisorium, die Schmerzen sind wesentlich besser geworden, aber bei Hitze oder Trinken von Alkohol (Gefäßerweiterung ?) und beim ersten Biss der Speise habe ich noch Schmerzen, aber lange nicht mehr so intensiv und nicht mehr in der Dauer wie vorher.

Mein Zahnarzt sprach aber schon von einer Brücke oder einem Implantat wenn die Schmerzen nicht aufhören würden.

Ich will aber auf gar keinen Fall meinen Zahn verlieren und wäre für eine Wurzelbehandlung. Nun habe ich aber gehört, dass bei einem Riss im Zahn, der durch den Zahn geht, eine Wurzelbehandlung fast unmöglich oder gar nicht möglich wäre weil man die Öffnung nach der Behandlung nicht mehr so verschliessen könnte wie es sein müsste.

Wie ist Ihre Meinung ? könnten die Schmerzen auch von alleine wieder besser werden oder muß man einfach von Bakterien ausgehen ?

 

Ich bedanke mich schon jetzt recht herzlich für Ihre Antwort und verbleibe mit

 

freundlichen Grüssen

Ihre

B. Schneider

Sehr geehrte Frau Schneider

Ein Riss ist nicht gleich Riss. Nur wenn der Riss tief in die Wurzel reicht, ist der Zahn verloren, bleibt er aber im Bereich der Zahnkrone, so kann eine Krone durchaus die richtige und dauerhafte Therapie sein. Das die Schmerzen mit dem Provisorium schon deutlich besser wurden ist ein deutlicher Hinweis auf die sympathische Variante. Eine Wurzelbehandlung ist dann eigentlich nur in Ausnahmefällen erforderlich, wenn es über den Riss zu einer Infektion der Pulpa gekommen ist.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Mayer Datum: 17.02.2008 18:28:35
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Guten Tag,

 

ist eine Überfüllung der Wurzelkanäle unbedenklich (geschehen trotz Mikroskop etc. bei der endgültigen Wurzelfüllung am oberen letzten Molaren links vor 4 Tagen)?

Das hat jedenfalls mein ZA gemeint, aber angesichts meiner schlimmer werdenden Beschwerden (stärker werdendes Druckgefühl und Aufbissschmerzen) habe ich starke Zweifel.

Auf dem Röntgenbild war sehr deutlich zu sehen, dass das Füllmatrial aus beiden Wurzelspitzen in das umliegende Gewebe rausgelaufen ist (zwei rel. große Kleckse).

Birgt dieser Umstand nicht ein gesundheitliches Risiko und kann das nicht für meine Beschwerden verantwortlich sein?

Was ist zu tun?

Vielen Dank!

Sehr geehrte Frau Meyer

Ein gewisses "Überlaufen" des Füllmateriales ist sogar gewollt, um eine perfekte Abdichtung des Wurzelkanales zu erreichen. Die stärker werdenden Aufbissschmerzen kommen eher durch eine Reaktion des Körpers auf die beginnende Ausheilung der Entzündung an den Wurzelspitzen. Hier müssen Sie mitunter mit einer Woche rechnen, sollte es zusätzlich zu einem Schmerz beim Drücken auf den Wurzelbereich kommen, so muss unter Umständen noch ein Antibiotikum zur Unterstützung genommen werden. Das sollte dann Ihr Zahnarzt entscheiden.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Fuchs Datum: 11.02.2008 17:15:54
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hallo

 

als ich fort war und aus einer flasche getrunken hab, hat jemand beim tanzen unabsichtlich auf die flasche geschlagen, und somit die flaschenöffnung direkt auf den vordersten schneidezahn (von unten auf die schneidefläche). seither verspüre ich so eine art ziehen über dem zahn? könnte das was ernstes sein oder ist der zahn nur etwas beleidigt?

Sehr geehrte Frau Fuchs

Ist die Flasche und der Zahn heil geblieben und an beiden nichts abgesplittert, so stehen die Chancen gut, dass nichts ernsthaft verletzt wurde. Sie sollten den Zahn für eine Woche schonen und nicht harte Sachen beissen. Sollte der Schmerz dann aber noch andauern oder stärker werden, oder gar spontan auftreten, z.B. in der Nacht, dann sollten Sie doch die Hilfe eines Zahnarztes suchen, der Ihnen eine Röntgenaufnahme zur Abklärung machen kann.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Elisabeth Mayr Datum: 05.02.2008 21:52:48
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer

 

Im September 2007 hatte ich eine Wurzelbehandlung am rechten oberen Backenzahn. Anfang Dezember wurde der Zahn mit einer endgültigen Füllung versehen, obwohl beim Reinigen eines Kanals noch deutlich Schmerzen fühlen konnte. 2 Monate war der Zahn halbwegs schmerzunempfindlich, doch jetzt spüre ich einen unangenehmen Dauerdruck und ein leichtes Ziehen. Was könnte der Grund dafür sein? Muss dieser Zahn noch einmal geöffnet werden?

 

MfG,

Mayr

Sehr geehrte Frau Mayr

Nach Ihrer Beschreibung scheint es noch Bakterien in der Wurzel zu geben, oder ein Wurzelkanal ist gar nicht gefunden worden. Wurde die Wurzelbehandlung unter Mikroskop gemacht?? Wenn nicht, sollten Sie sich einen Zahnarzt suchen, der diese Ausrüstung hat, da nur so mit grösstmöglicher Sicherheit alles zerfallene Gewebe aus den Wurzeln entfernt werden kann. Die Alternative wäre den Zahn ziehen zu lassen und ein Implantat oder eine Brücke anzufertigen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Doris Datum: 30.01.2008 16:56:10
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer

 

Bei meinen Frontzahn wurde festgestellt dass er tot ist. Dies wurde durch einen Unfall hervorgerufen. Mein Zahnarzt stellte eine Entzündung an der Wurzel fest. Diese versuchte er über den Zahnkanal zu behandeln, was ihm nicht gelang. Die Entzündung war zwar nicht mehr so schlimm, aber immer noch vorhanden. Nun machte er eine Wurzelresektion, diese erschien erfolgreich zu sein. Die Entzündung heilte ab. Für die Überkronung wollte er aber noch abwarten. Nun vor einigen Wochen stellte ich eine Entzündung am Zahnfleisch des betroffenen Zahnes fest. Mein Zahnarzt ist davon überzeugt, dass der Zahn ein Riss hat und dass es keine andere Möglichkeit mehr gibt, als den Zahn zu ziehen. Stimmen Sie diesem Punkt zu? Ich werde dann für ca. 4-6 Wochen eine Protese tragen, ist das ein ästhetisches Problem? Nach diesr Zeit möchte er ein Implantat machen, wenn dies der Kiefknochen zulässt ansonsten wird eine Brücke gemacht. Ist das der richtige Weg?

 

Ich danke Ihnen schon im Voraus für eine rasche Antwort.

Sehr geehrte Frau Doris

Da der Zahn durch einen Unfall abgestorben ist, ist der Riss in der Wurzel die wahrscheinlichste Diagnose, hätte aber in der Regel schon bei der Wurzelbehandlung auffallen können, zumindest wenn die Behandlung mit Hilfe eines Mikroskopes gemacht wurde. In der Regel stellt ein kleine Prothese kein ästhetisches Problem dar, bereitet nur etwas Mühe beim Essen und Sprechen. Eine Alternative wäre eine kleine provisorische Klebebrücke, ist aber etwas aufwändiger in der Herstellung.
Für die Therapie ist einem Implantat der Vorzug zu geben, hier würde ich unbedingt noch eine 2. Meinung von einem erfahrenen Implantatspezialisten einholen.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau sonja O. Datum: 25.01.2008 09:35:41
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erstmal danke für Ihren service.

 

habe auf grund von karies im september eine füllung bekommen. im dez. habe ich am selben zahn grosse schmerzen bekommen, zahn wurde geröntgt, entzündung des nervs 5 li oben festgestellt - WURZELBEHANDLUNG.

schmerz weg. Wurzel wurde vor 3 wochen gefüllt. seit ca 2 wochen und vorallem seit 3 tage habe ich wieder den gleichen schmerz wie vor der wurzelbehandlung, mal bin ich schmerzfrei mal ist der schmerz sehr stark. nach verschiedenen horror-berichte im internet, wie spätfolgen am herzen, entzündungen am knochen mit zahnresektion etc bin ich doch sehr verunsichert. kann ich mit gutem gewissen noch ein paar wochen abwarten oder sollte ich gleich zum ZA um die füllung wieder rauszunehmen, und welches Schmerzmittel ist empfehlenswert?

vielen vielen dank für eine antwort sonja

Sehr geehrte Frau Oberle

Schmerzen die ersten Tage nach Wurzelbehandlung sind völlig normal, wenn aber der Schmerz erst weg war und dann wiederkommt, so kann dies verschiedene Ursachen haben. Entweder haben Sie nur eine provisorische Füllung bekommen und noch keine Krone auf den Zahn, so dass Ihnen die Füllung ins Zahnfleisch drückt, oder die gemachte Wurzelfüllung reicht nicht ganz an die Wurzelspitze und zurückgelassene Bakterien beginnen wieder ihr Unwesen oder die Wurzel ist so geschwächt, dass eine Minifraktur entstanden ist. In jedem Fall sollten Sie schleunigst nochmals Ihren oder einen anderen Zahnarzt konsultieren, der dies klinisch und röntgenologisch feststellen kann.

MfG Steuer

P.S. Spätfolgen am Herzen entstehen erst bei langandauernden chronischen Entzündungen!


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Frage gestellt von: Frau G. Kuntze Datum: 16.01.2008 20:52:44
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Ich bin mit einen Oberkieferzahn mitten in einer Wurzelbehandlung. Beim 2. Termin wurde 1 Kanal gereinigt u. mit einer Füllung versehen. Da ich 2 Tage noch imense Schmerzen hatte, wurde die Füllung entfernt und 1 weiter Kanal gereinigt. Heut morgen hat der Zahnarzt die Zahnbohrung offen gelassen (Ohne Füllung), damit die Bakteriengase entweichen können- für 5 Tage, weil ich wegfahren will, ist das i. O.? Müsste ich nicht wenigstens Antibiotika bekommen? Schmerzen habe ich immer noch. Können nicht trotzdem Speise-,Getränkereste in das Zahnloch kommen, auch wenn ich auf der anderen Seite kaue? Was soll ich tun?

Sehr geehrte Frau Kuntze

Grundsätzlich ist die Behandlung in Ordnung. Besser wäre sicherlich zusätzlich ein Antibiotikum zu nehmen, um dem Körper zu helfen mit der Entzündung, die sich an der Wurzel befindet, klarzukommen. Zudem wäre besser das "Loch" im Zahn mit Wattepellets zu verschliessen, die Sie jeweils nach dem Zähneputzen und eventuellem kräftigen Spülen des Zahnes wechseln können.

Ich wünsche baldige Besserung und 
MfG Steuer


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Frage gestellt von: Herr bernd flacher Datum: 14.01.2008 14:12:57
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sehr geehrter herr dr. stuer!

 

Ich hatte vor 4 tagen eine Wurzelbehandlung. Leider ist mir direkt am darauffolgenden Tag beim beissen, eine Stück des betroffenen Zahnes abgebrochen welches ich mir am Wochenende vom Zahnnotdienst entfernen ließ. Der Zahnnotarzt meinte ich würde keine Krone benötigen und gab mir einstweilen eine provisorische Füllung. Trotzdem habe ich noch immer ein entzündetest Zahnfleisch und ich spüre einen ziemlich ungangenehmen Druck um den Zahn (beim Essen, aber auch in Ruhe). Was soll ich machen? Ist das normal (es liegt ca. 3 Tage zurück). Den nächsten Termin habe ich in 4 Tagen....herzlichen Mfg Bernd Flacher

Sehr geehrter Herr Flacher

Das ist so nicht ganz einfach zu beurteilen, vor allem wie tief das Stück Zahn gebrochen ist. Wenn der Bruch bis unter das Zahnfleisch reicht, so ist die Entzündung erklärlich, ansonsten muss dies eine Röntgenaufnahme klären. In jedem Fall ist eine Krone zum Schutz vor weiteren Brüchen unabdingbar. Wenn Sie Ihr Zahnfleisch gut mit Salbei oder Kamille spülen, sollte der Termin in 4 Tagen O.K. sein.

MFG Steuer


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Frage gestellt von: Frau doreen lachmann Datum: 19.12.2007 13:56:58
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habe heute festgestellt das an einem oberen vorderzahn ein riss ist der von unten nach oben geht......er wird wohl auch bals abbrechen.wie wird sowas behandelt....habe jetzt des öfteren gelesen das solche zähne gezogen werden?

Sehr geehrte Frau Lachmann

Die Frage ist, ob der Riss durchgängig ist, also ob sich die Zahnstücke gegeneinander bewegen lassen und Sie dabei Schmerzen bekommen, oder ob es sich um einen geschlosseneen Riss, ähnlich wie bei Marmor- oder bei Eisplatten, handelt.
Im ersten Falle ist eine Extraktion meist unumgänglich, im zweiten Fall kann oft ein Veneer oder eine Krone den Zahn ausreichend stabiliseren.

MfG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Dieter Sußmann Datum: 06.12.2007 10:50:15
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sehr geehrter Herr dr. Steuer,

vor 7 monaten bekam ich im li. Oberkiefer am Stelle des vorletzten Backenzahnesin Implantat gesetzt und hatte keine Probleme. Vor 4 Wo. wurde der hintere Backenzahn beschliffen und die beiden neuen Zähne (eine gemeinsame Krone) eingestzt. Einen tag später bekam ich -bis heute- Zahn- und Gesichtsschmerzen (links)

Vor 9 tagen wurde der überkronte hintere Backenzahn angebohrt und die Nerven gezogen, ohne Besserung. Vor 4 Tagen wurde eine Wurzelresektion vorgenommen, ohne Erfolg. Haben Sie einen Rat für mich? v.Dank

Sehr geehrter Herr Sußmann

Dies ist ohne Röntgen sehr schwer zu beurteilen, da es viele Gründe für die Schmerzen geben kann. Es scheint zumindest nicht am Implantat zu liegen, da die Schmerzen erst nach Einsetzen der neuen Krone begannen. Es spricht also am ehesten für eine parodontale( Zahnhalteapparat ) Schädigung des hintersten Zahnes, zumal wenn dieser fest mit dem Implantat verbunden wurde. 
Dies kann in vielen Fällen zu einer Intrusion der natürlichen Zähne führen, da die natürliche Beweglichkeit durch die feste Verbindung mit einem Implantat verhindert ist. Wenn dann zusätzlich eine Vorschädigung da ist, führt dies unweigerlich zu Schmerzen. Ich fürchte, da der Zahn bereits reseziert wurde, das eine Rettung Ihres Zahnes aussichtslos ist.

Mfg
Steuer


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Frage gestellt von: Frau Calderone Datum: 25.11.2007 13:45:41
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Nach einer Wurzelbehandlung an der vorderen Schaufel schmerzt nun der Zahn immer noch. Die Wurzelbehandlung liegt bereits sechs Wochen zürück, ich habe unterdessen bereits zweimal wieder meinen Zahnarzt aufgesucht, er versichert, dass das nicht sein könne, es sei alles in Ordnung, jedoch habe ich das Gefühl eines übergrossen Zahns und immer einen dumpfen Schmerz, einfach so, als wenn dieser Zahn noch leben würde, ich verstehe es nicht. Wenn ich mit der Zunge den Zahn berühre, spüre ich ihn. Mein Zahnarzt meint, dass ich vielleicht etwas überempfindlich sei im Moment? Ich vermute allerdings, dass man den Zahn nochmals aufmachen müsste, um zu prüfen, ob nicht eine neue Entzündung vorliegt, was meinen Sie? Herzlichen Dannk für Ihre Hilfe.

Sehr geehrte Frau Calderone

Dies hängt ganz von der Vorgeschichte des Zahnes ab. War der Zahn vereitert mit einer geschwollenen Lippe, so ist es durchaus denkbar, dass sich noch Bakterien im Bereich der Zahnwurzel befinden und für die Schmerzen verantwortlich sind. Dann sollte die Wurzelfüllung nochmals entfernt werden bis Beschwerdefreiheit besteht.
Sind die Schmerzen plötzlich beim Beissen aufgetreten oder durch einen Unfall, so wäre eine Fraktur der Zahnwurzel denkbar, und der Zahn müsste gegebenfalls gezogen werden.
Ist die Wurzelbehandlung nach einer "normalen Nerventzündung" als Folge einer Karies notwendig geworden, so wäre eventuell die Gabe eines Antibiotikums ratsam. 
Alles in allem sollten Schmerzen nach einer Wurzelbehandlung nach 6-8 Wochen verschwunden sein!!

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Herr Schmid Datum: 25.10.2007 15:03:43
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ich muss bei zwei brücken, eine sanierung machen..dh. mir ist der porzelan auf zwei brücken abgebrochen.. frage, kann man eine porzelanfüllung bei bestehenden Brücken machen?..was würde das kosten..habe kein zahnweh..freundliche Grüsse A.Schmid

Sehr geehrter Herr Schmid

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit Keramik (Porzellan) an Keramik zu kleben, also eben auch eine "Füllung" in eine Brücke zu bauen. Ob dieses Vorgehen Sinn macht, hängt aber sehr vom Zustand der Brücken ab, ob alle Kronenränder in Ordnung sind, ob die Keramik nicht noch mehr Risse und Sprünge aufweist, ob genügend Platz ( min 1mm) vorhanden ist und nicht bereits Metall freiliegt. Eventuell wäre es klüger statt dessen über Implantate nachzudenken um so die Kaubelatung wieder auf einzelne Zähne verteilen zu können, Brücken sind durch die Verblockung generell höherer Beanspruchung ausgesetzt als einzelne Zähne.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Frau Rickenbacher Datum: 16.10.2007 17:52:39
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Guten Tag Herr Dr. Steuer

Mir wurde im Dez 06 am 2er unten links eine Wurzelbehandlung gemacht, 3er-6er ist eine Brücke, der 1er ist gesund. Der Zahn wurde über 14 Tage offengelassen, in der Hoffnung, die Zahnempfindlichkeit würde nachlassen. Nachdem dies nicht der Fall war, wurde der Zahn im Januar 07 endgültig verschlossen. Dieser Zahn ist nun aber nach wie vor ziemlich berührungsempflindlich (Schmerz, wie wenn der Zahn innerlich gebrochen wäre). Nachdem nun eine Füllung seitlich vom Zahn abgebrochen ist, stellt sich wieder die Frage, was tun. Es ist geplant, unter Betäubung das Zahnfleisch aufzuschneiden, um zu schauen, obs Taschen hat und ev eine Fraktur sichtbar würde. Zudem würde die abgebrochene Füllung ersetzt werden. Der ZA sagt bereits jetzt, dass er kaum Hoffnung hat und verweist auf Extraktion. Bei einem Frontzahn ziemlich unangenehm....so wochenlang mit Zahnlücke. Wüssten Sie einen anderen Rat? Laut Röntgenbild soll alles "richtig gemacht" worden sein.

Freundliche Grüsse

Sehr geehrte Frau Rickenbacher

Die vermutete Fraktur ist nach Ihrer Beschreibung des Ablaufes und der Symptome sehr wahrscheilich, welches eine Extraktion unvermeidbar macht. Da aber die unteren Frontzähne gerade im Herdgeschehen eine enge Beziehung zu Nieren und Blase haben, ist die Extraktion auch schnellstmöglich anzuraten. Wegen der Lücke kann Ihnen ein Provisorium für die Übergangszeit angefertigt werden, welches für den Laien praktisch nicht erkennbar ist.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Herr Dirk . S Datum: 22.09.2007 23:21:57
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Hallo ich hätte da eine frage wir wurden 2 Backenzähne gezogen vor 7 tage und seit dem ware ich fast jeden Tag beim Arzt er hat gemeint es währe kein Blut in den wunden und da hat er mir die wunden neu zum bluten gebracht aber ich habe schmerzen ohne ende und schertz Tabletten helfen nicht was kann ich machen das die scherzen weniger werden oder soll ich den Arzt wechseln vielen lieben dank für die Antwort

Sehr geehrter Herr Dirk S.

Es handelt sich um eine Knochenentzündung, auch Lochweh genannt, ausgelöst wahrscheinlich durch eine vorher bestehende Entzündung an der Zahnwurzel. Sie sollten sich in diesem Fall unbedingt ein Antibiotikum verschreiben lassen, dass diese Entzündung von innen heraus bekämpfen kann.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Herr Thorsten Märtin Datum: 19.09.2007 15:50:46
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

ich habe Anfang August 2006 eine Wurzelbehandlung an einem Backenzahn gehab, der eine Behandlung einer Entzündung der Wurzelspitze voranging und als ausgeheilt diagnostiziert wurde. Seit Oktober 2006 leide ich massiv unter Herz- / Kreislaufbeschwerden, Gelenkschmerzen, Stresssymptomen jeder Art, Herzstiche, Magen- und Darmproblemen etc. Entsprechende Besuche bei Kardiologen, Internisten und Orthopäden und Hausarzt kamen zu keinem Befund, so das ich mich nun in Psychotherapie befinde, die jedoch auch keine nennenswerten Fortschritte Richtung Genesung bewirkt ( seit Januar 2007 ).

Bei einem erneuten Zahnarztbesuch vor 2 Wochen ist nun herausgekommen, das der Zahn selbst von Karies durchzogen ist, immer noch ( wohl mittlerweile chronisch ) eine Entzündung an der Wurzelspitze besteht und darüber hinaus 2 abgebrochene Wurzelinstrumente in den Wurzelkanälen stecken, die nun zusammen mit der Entzündung ( die aber an einer anderen Wurzelspitze ohne abgebrochenem Instrument ist ) seit etwa einem Jahr meines Erachtens für Unruhe sorgen. Der Zahnarzt sprach auch von eienm "Herd". Eine Extraktion des avitalen Zahns ist nun unumgänglich, es wurde auch angenommen, das die Wurzelinstrumente schädlich ("rostend") mein Blut / Nervensystem belasten könnten.

 

Die Frage ist, ob all die Krankheitssymptome, die 2-3 Wochen nach der Behandlung im August 2006 auftraten, mit diesem Zahn zusammenhängen könnten? Denn die Extraktion des Zahnes ist erst Mitte Oktober geplant, besteht evtl der Bedarf, das nicht weiter hinaus zu zögern?

 

Herzlichen Dank,

 

Thorsten Märtin

 

Sehr geehrter Herr Märtin

Ihr entzündeter Zahn sollte in jedem Fall sobald wie möglich extrahiert werden, am besten noch unter Antibiotika- Schutz oder mit zusätzlicher Unterstützung eines Homöopathen. Ihre weiteren Beschwerden werden sicherlich hierdurch beinflusst sein, ob diese durch die Extraktion des Zahnes aber vollständig verschwinden ist fraglich. Sie sollten auch hier am ehesten einen ganzheitlich orientierten Mediziner konsultieren. (Homöopathie oder Akupunktur o.ä.)

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Frau Anke Datum: 10.09.2007 16:33:56
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Hallo Herr Steuer,

 

ich hatte vor 3 Monaten eine Wurzelbehandlung am hinteren Backenzahn links unten. Leider blieb der Zahn nicht ruhig, besonders schlimm wurde es nach der dritten Behandlung. Sobald ich mit der Zunge die Innenseite des Zahns berührte "blitzte" es. Die Vertretungszahnärztin reinigte, ließ den Zahn 2 Tage offen damit der Druck raus kann, behandelte den Zahn mit Antibiotikum. Danach war ich beschwerdefrei. Dies entfernte mein Zahnarzt nach 2Wochen um sicher zu gehen dass der Zahn nicht nur ruhig gestellt sei. Kurze Zeit später war der Schmerz zurück. Nach 2 weiteren Behandlungen wurde der Zahn vor einer Woche abgeschlossen. Die Beschwerden sind geblieben, seitdem das Antibiotikum draußen ist sogar noch mehr geworden an der Innenseite des Zahns.

 

Soll ich nun abwarten, ob der Zahn sich beruhigt? Gibt es überhaupt eine Chance oder sollte ich ihn mir nach so vielen Sitzungen jetzt besser entfernen lassen?

 

Vielen Dank für Ihren Rat

Sehr geehrte Frau Noll

Es gibt hier mehrere Möglichkeiten:
1. Die Wurzelfüllung reicht nicht ganz bis unten, das bedeutet, das die Wurzelkanäle so eng waren, dass die Feilen den Zahn nicht komplett säubern konnten. Dies lässt sich am Röntgenbild ganz gut erkennen.
2. Der Zahn oder eine der Zahnwurzeln hat einen Riss bekommen.(Vertikalfraktur)
3. Es sind noch immer Bakterien im Bereich des Periodontalspaltes (zwischen Zahn und Wurzel) vorhanden.

Im Fall 1+2 ist die Extraktion angezeigt, im Fall 3 kann ein knochengängiges Antibiotika, wie Clindamycin über 10 Tage eingenommen, helfen.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Frau Baumann Liselotte Datum: 06.09.2007 18:21:21
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Sehr geehrter Herr Steuer

Ich (52) habe trotz jahrelanger halbjährlicher Kontrolle beim Zahnarzt am Oberkiefer eine Parodontitis mit Taschen von 7-9 mm entwickelt. Nun rät mir der Arzt zu einer konventionellen Prothese mit Druckknopfversion und eigenen 2-4 Zähnen, trotz schwacher Wurzeln. Er ist überzeugt, dass dies Jahrzehnte halten kann.

Ich holte eine Zweitmeinung ein. Dieser Arzt würde mir bis auf einen Zahn alle Zähne ziehen, da sie nicht erhaltungswürdig seien und schwache Wurzeln haben. Er rät mir zu 3 Implantaten - nach einer langwierigen Behandlung der Parodontits. Danach gäbe es eine herausnehmbare Prothese ohne Gaumenplatte die an den Implantaten fixiert wird.

Ich bin nun ganz durcheinander - sprich halb krank - und erhoffe mir von Ihnen einen Rat.

Mit freundlichen Grüssen und vielen Dank für Ihre Antwort.

Liselotte Baumann

Sehr geehrte Frau Baumann

Auch wenn die Beurteilung der Wurzeln Ihrer Zähne ohne Röntgenbilder und klinisches Ansehen schwierig ist, wird eine Implantatgetragene Prothese gerade bei weit fortgeschrittener Parodontitis die sicherste und dauerhafteste Zahnversorgung sein. Zahnfleischtaschen über 6mm sind nur unter grösstem Aufwand therapierbar und es dürften auch nur einzelne Zähne betroffen sein, um eine wirkliche Gesundung des Gesamtgebisses zu erreichen. Wichtig bleibt aber für Ihre Entscheidung, dass eine saubere Befundaufnahme mit Taschenmessung, Lockerungsgraden und Röntgenbildern der Zähne, sowie Modellen und eventuell Photographien erfolgt ist. Wenn Sie diese Gefühl haben und Vertrauen in das Können Ihres Zahnarztes, ist den Implantaten absolut Vorzug einzuräumen.

Mit freundlichen Grüsse Steuer


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Frage gestellt von: Herr Friedberg Datum: 20.08.2007 16:30:02
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Sehr geehrter Herr Steuer

 

Meine Zähne und besonders meine Schufle brechen immer weiter. Habe ich besonders poröse Zähne?? Was kann ich machen??? Welche Möglichkeiten gibt es??

 

Herzlichen Dank für die Auskunft Friedberg

Sehr geehrter Herr Friedberg

Grundsätzlich gibt es keine "porösen" Zähne, sondern Zähne werden nicht physiologisch belastet oder benützt. Dies bedeutet, dass entweder die falsche Nahrung Schuld am Zustand der Zähne ist, also zuviel Zucker oder Säure, oder das Knirschen und eine falsche Zahnstellung zu einem übermässigen Abrieb der Zähne führen. Im ersten Fall hiesse dies Kontrolle der Nahrungaufnahme und eventuell eine Umstellung vornehmen und im zweiten Fall etwas an der Zahnstellung oder dem Zahnbiss verändern. Dies müsste Ihr Zahnarzt dann mit einer Schiene und sogenannten Keramikoverlays therapieren, welche Ihren Biss wieder ins richtige Lot bringen!!

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Frau Sandra Wegter Datum: 03.07.2007 22:17:34
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Hallo Herr Steuer

Ich habe vor knapp 2 Wochen fast alle Zähne gezogen bekommen außer 6 Schneidezähne unten. (Unter Vollnarkose).Es wurde sofort ein Provisorium eingesetzt. Seit heute sind die vordersten Schneidezähne sehr empfindlich, sobald man von außen dagegen kommt. Ist das normal?? Außerdem ist meine Aussprache noch ziemlich undeutlich. Ist das auch normal? Bekomme ich meine alte Aussprache komplett wieder?? Danke im Vorraus für Ihre Antwort.

Gruß, Sandra Wegter

Sehr geehrte Frau Wegter

Ich denke, da hat es eine ziemlich grosse Operation bei Ihnen gegeben und Sie tragen im Moment ein Provisorium im Oberkiefer und auch im Unterkiefer. Dies bringt zunächst viel Gewöhnungszeit und Geduld mit sich. Bei guter Planung und Ausführung sollten dann mit den neuen endgültigen Zähnen alle Probleme verschwunden sein.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Herr EIchler Oliver Datum: 26.03.2007 21:23:44
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Sehr geehrter Herr Dr. Steuer,

ich habe vor 5 Tagen eine Teilkrone (Cerec 3D)als Ersatz für ein mangelhaft gefertigtes Cerec-Inlay mit Kariesbildung, oben links 6.Backzahn bekommen. Bis auf einen kleinen Bereich (Innenkante) wurde der Zahn plangeschliffen.

Nun reagiert der Zahn empfindlich auf Druck. Wenn ich mit dem Daumen mittig oder am äußeren Rand aussen Druck ausübe, merke ich nichts. Drücke ich jedoch an der Innenkante, mit nur leichtem Druck, verspüre ich eine sensible Empfindlichkeit. Ein normales Kauen ist nicht möglich. Mein Zahnarzt hat nach erneutem Überprüfen etwas nachgeschliffen. Eine nur leichte Besserung trat ein, denoch ist mein Zahn sehr druckempfindlich.

Was könnte dieses Empfindlichkeit auslösen? Was raten Sie mir, könnte zur Besserung noch unternommen werden ?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

O. Eichler

Sehr geehrter Herr Eichler

Da es durch die Karies unter ihrem Inlay zu einer Infektion des Zahnes gekommen ist, ist es völlig normal, dass dieser zunächst auf Druck oder Kälte reagiert. Dies kann bis zu 6 Wochen nach Einsetzen der Teilkrone andauern. Sollte es darüberhinaus schmerzen, wäre eine erneutes Röntgenbild notwendig, da dann wahrscheinlich der Zahnnerv entzündet wäre. In seltenen Fällen treten auch Schmerzen auf, wenn die Krone nicht richtig im Biss stimmt, und zwar meistens, wenn sie zu nieder geschliffen wurde.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Frau Mirjam Lerch Datum: 23.03.2007 21:42:48
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Sehr geehrter Herr Steuer,

 

aufgrund eines Referates benötige ich Informationen über die Veeners, doch leider habe ich nirgends Angaben über die Kosten einer solchen Behandlung gefunden. Könnten Sie mir eventuell in dieser Frage weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus!

 

Herzliche Grüsse

Mirjam

Sehr geehrte Frau Mirjam Lerch

Die Kosten für ein Veneer bewegen sich zwischen 1100 und 1600 CHF je nach Zahnarzt, Ausführung und notwendiger Vorbehandlung, wie Entfernung von Karies und Erstellen von Aufbaufüllungen. Hierin sind die Kosten für den Zahntechniker, welche ca 500 CHF betragen, enthalten. Meist ist es günstiger, wenn mehrere Veneers zugleich hergestellt werden, weil dann die Kosten für Abdrücke, Modelle usw. nur einmal anfallen. Da aber ein aufwendiges Beschleifen der Zähne, wie für Kronen, bei den Veneers entfällt, sind sie in jedem Fall günstiger für den Geldbeutel, als auch für die Zahnsubstanz, welche im Wesentlichen erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Herr Frank Riedener Datum: 13.01.2007 12:16:16
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Warum muss man eigentlich immer wieder zur Prophylaxe. Ist das nur Geldmacherei oder hat das auch einen Sinn???

 

Gruss Riedener

Sehr geehrter Herr Riedener

Seit in der Schweiz vor etwa 20 Jahren die Schulzahnpflege eingeführt wurde, also die regelmässige Zahnuntersuchung und die regelmässige Fluoridierung und Zahnputzkontrolle ist die Karieshäufigkeit immens zurückgegangen. Ebenso hat eine auf 25 Jahre angelegte Studie aus Schweden gezeigt, dass die Patienten, welche regelmässig zur Untersuchung und Zahnreinigung gekommen sind, fast keinen Zahnverlust mehr erlitten haben, während in der Kontrollgruppe in den 25 Jahren zwischen 1 und 8 Zähnen verlorengingen.
Also regelmässige Prophylaxe und Zahnkontrolle schützt nachweislich vor Zahnverlust!!!! Teuer werden Zähne erst, wenn Implantate oder Kronen und Prothesen notwendig werden!!!

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Frau bosshard miriam Datum: 28.09.2006 13:25:26
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ich muss in der nächsten zeit zwei meiner (grossen) weisheitszähne entfernen lassen und zusätzlich zwei löcher behandeln. da ich bei meinen letzten weisheitszähne ein trauma davon mitgenommen habe, wünschte ich mir eine kompletbehandlung unter vollnarkose. mein zahnarzt würde dies auch machen.

nun habe ich die frage ob in der schweiz und in deutschland eine möglichkeit besteht mich in den kosten für diese "extra"- Behandlung zu unterstützen. brauche ich ein attest von meiner hausärtztin dass meine krankenkasse die finanziell unterstützen würde?

oder liegen diese zusatzkosten wegen der vollnarkose ausschliesslich bei mir?

 

Herzlichen Danke für Ihre rasche Antwort, danke für Ihre Bemühungen

 

es grüsst Sie

Miriam Bosshard

Sehr geehrte Frau Bosshard
Dies wird von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich gehandhabt. Wenn Ihre Hausarztin einen medizinischen Grund, wie extreme Zahnarztphobie angeben kann, werden die Kosten fur die Narkose in den meisten Fallen erstattet. 
Ich hoffe damit gedient zu haben und wunsche Ihnen viel Erfolg und gute Heilung!

Mit freundlichen Grüßen 

Steuer


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Frage gestellt von: Frau Harnisch Datum: 31.08.2006 14:31:39
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Nach einer Wurzelbehandlung habe ich jetzt eine neue Krone seit ein paar Tagen. 2 Tage nach dem Einsetzen der Krone habe ich aber wieder Zahnschmerzen bekommen, der Zahn ist sehr druckempfindlich. Ist das normal oder muss ich mich gleich wieder beim Zahnarzt melden?

Sehr geehrte Frau Harnisch, 
wenn die Druckempfindlichkeit nur beim Essen von harter Nahrung ist, so kann dies eine Zeitlang (3-4 Wochen) durchaus normal sein. Ist der Zahn allerdings auch so oder auf Berührung empfindlich, so sollten Sie dringend nochmal zur Kontrolle gehen, es könnte zu einer erneuten Reinfektion der Wurzel gekommen sein, was leicht mit einer kleinen Röntgenkontrolle abgeklärt werden kann.

Mfg Steuer


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Frage gestellt von: Frau Irene Füssler Datum: 25.08.2006 07:04:20
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Sehr geehrter Herr Steuer

Ist denn eine Behandlung mit Mikroskop wirklich so wichtig?? Mein Zahnarzt hat keines und bin nicht mehr sicher, ob die Behandlung auch so gut ist??

 

Freundliche Grüse Füssler

Sehr geehrte Frau Füssler
Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Sicherlich kann eine gute Behandlung auch ohne Mikroskop möglich sein, nur für manche spezielle Behandlungen, wie Wurzelfüllungen oder Zahnfleischaufbauten ist es wichtig, eine grosse Vergrößerung zu haben, um mit extrem dünnen Nähten(feiner als ein blondes Haar) zu arbeiten, oder aber um tief in einen Wurzelzahn hineinschauen zu können, um sicher alle Bakterien zu entfernen.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Herr Peter Riedener Datum: 31.03.2006 09:45:04
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Sehr geehrter Herr Steuer

Meine Zähne sind ganz kurz geworden, dass ich mir fast aufs Zahnfleisch beisse. Was kann man machen und wie teuer wird das für mich??? Herzliche Grüsse Riedener

Sehr geehrter Herr Riedener

Ihr Problem der starken Zahnabrasion ist immer häufiger zu beobachten. Zähne, die ursprünglich etwa 10-11 mm lang waren sind "plötzlich" nur noch 3-4 mm lang. Dies kommt durch Knirschen, Pressen und sogenannte Parafunktionen (Spielen mit Zähnen, welche eigentlich zum Kauen gedacht sind). 
Die Behandlung hierfür ist ziemlich aufwendig, da alle verlorene Zahnsubstanz mit Keramik aufgebaut werden muss. Dies kann pro Zahn schon Kosten von etwa 1500 CHF erreichen. 
Es kann aber zunächst, um weiteren Schaden abzuwenden, eine Schutzschiene erstellt werden, welche durchsichtig und damit nahezu unsichtbar über die Zähne gestülpt wird, um dann eventuell in kleineren Schritten eine Rekonstruktion der Zähne zu erreichen.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Herr Michel Datum: 15.02.2006 10:53:45
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Mein Zahnarzt möchte mir Implantate setzen, ich will aber keine. Gibt es Alternativen??

Michel

Sehr geehrter Herr Michel
Sicherlich sind heute Implantate in vielen Fällen die sicherste und dauerhafteste Lösung für Zahnersatz, wenn die möglichen Risiken abgeklärt sind, wie starkes Rauchen, Osteoporose oder schlechte Knochensubstanz nach Tumorbestrahlung oder sonstigen Defekten. Eine echte Alternative bleibt aber nach wie vor die Zahnbrücke zum Ersatz eines oder mehrerer Zähne oder die Teleskopprothese zum Ersatz ganzer Zahnreihen. Diese werden heute mit modernsten hochfesten Materialien aus Zikonkeramik gearbeitet, welches absolut metallfrei ein Höchstmass an Sicherheit bietet. Oft sind diese Alternativen sogar noch einiges günstiger als Implantate.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Frau Irmgard Jossi Datum: 21.12.2005 21:13:40
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Sehr geehrter Herr Doktor Steuer

Ich möchte endlich weissere Zähne haben. Was kann ich tun???

Mfg Jossi

Sehr geehrte Frau Jossi
Sind Ihre Zähne von Natur aus dunkel, oder haben Sie viel Zahnstein oder alte Füllungen, dies müsste vorab geklärt werden. Ansonsten gibt es perfekte Bleichverfahren, die Ihre Zähne innert 1 Stunde um bis zu 3 Farbstufen aufhellen können. Lassen Sie sich unverbindlich in unserem Prophylaxezentrum "smiling image" beraten.
MfG Steuer


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Frage gestellt von: Frau Frau Ingrid Haltner Datum: 04.12.2005 18:04:22
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Sehr geehrte Damen und Herren

Warum sollte man eigentlich einmal im Jahr zur Untersuchung und zur Zahnreinigung kommen. Ist das wirklich nötig.

Viele Grüsse Haltner

Das absolute Minimum ist die jährliche professionelle Zahnreinigung und Untersuchung. Der Stand der Wissenschaft ist, dass die Mundbakterien einen sogenannten Biofilm auf den Zähnen und insbesondere im Übergang Zahnfleisch zu Zahn bilden, welcher sich organisiert und nach und nach Karies und Zahnfleischentzündungen hervorruft. Dies ist von Patient zu Patient verschieden und ebenso sind die Anfälligkeit der Zähne und des Zahnfleisches für Erkrankungen genetisch bedingt unterschiedlich. Als absolute Richtlinie zum dauerhaften Erhalt der Zähne gilt aber 1x pro Jahr Untersuchung und professionelle Zahnreinigung zur Zerstörung des Biofilms, bei erhöhtem Risko auch öfter.
Mit freundlichen Grüssen für gesunde weisse Zähne Ihr Dr. Steuer


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Frage gestellt von: Herr Alexander Ruegg Datum: 20.10.2005 15:09:34
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Sehr geehrter Herr Steuer

 

Was ist besser Implantat oder Brücke und was sind die Kosten?? MFG Ruegg

Sehr geehrter Herr Ruegg

Das Implantat ist bis auf ganz wenige Ausnahmen heute die Versorgung der Wahl. Es müssen keine Zähne zusätzlich bearbeitet werden und jeder Zahn steht für sich alleine. Das Implantat ist die schonenste Versorgung zum Ersatz eines oder mehrerer Zähne. Auch die Kosten von 3000-3300 CHF für ein Implantat incl. Krone und Material sind günstiger als für eine Keramikbrücke, die schnell einmal 4000 CHF kosten kann. MFG Steuer


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Frage gestellt von: Herr Andrin Friedlein Datum: 15.09.2005 09:33:43
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Meine Zähne sind schrecklich gelb geworden. Welche Möglichkeiten der Aufhellung gibt es und wie teuer??

Sehr geehrter Herr Friedlein
Gelbe Zähne sind kein Schicksal. Moderne schonenede Bleichmethoden lassen Sie wieder herzlich und unbeschwert lachen. Bleichen mittels Schienen daheim kostet CHF 600. Bleichen direkt in der Praxis mit Spezial-UV-Lampe 800 CHF. Sollten noch defekte Füllungen oder schiefe Zähne das Missempfinden fördern, können Keramikschalen (Veneers) helfen. Wir beraten Sie gerne unverbindlich.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Frau Elfriede Koltzer Datum: 17.08.2005 10:27:49
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Sehr geehrter Herr Steuer

 

Ich leide unter extremer Zahnarztangst und weiss mir einfach nicht zu helfen. Schon, wenn ich an Zahnarzt denke bricht mir der kalte Schweiss aus und ich beginne am ganzen Körper zu zittern. Gleichzeitig habe ich aber immer wieder Zahnschmerzen und mag mich gar nicht mehr im Spiegel anschauen. Bitte geben Sie mir einen Rat!

 

Viele Grüsse Koltzer

Sehr geehrte Frau Koltzer
Sie leiden unter der Krankheit Zahnarztphobie. Man schätzt, dass etwa 100.000 Menschen in der Schweiz davon betroffen sind. In vielen Fällen kommt es allerdings nach intensiver Aufklärung und erfolgter Sanierung der Zähne in Vollnarkose zu einem spontanen Verschwinden aller Symtome und die Patienten könne wieder völlig "normal" zum Zahnarzt gehen.
Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach der Möglichkeit der Behandlung in Vollnarkose, welche heute nahezu risikolos und in der Praxis durchgeführt werden kann, und vereinbaren ein völlig unverbindliches Beratungsgespräch. Sie werden sehen, wenn der erste Schritt getan ist, wird alles plötzlich ganz einfach.

Mit freundlichen Grüssen Steuer


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Frage gestellt von: Herr Peter Zander Datum: 30.06.2005 15:54:05
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Vor etwa einer Woche wurde mir eine Füllung gemacht am hinteren Backenzahn. Seitdem kann ich nicht mehr kauen. Mein Zahnarzt sagt das vergeht. Stimmt das oder was soll ich machen??

Sehr geehrter Herr Zander
Schmerzen nach einer neuen Füllung können zunächst völlig normal sein, zumindest auf heiss und kalt und gelegentlich auf Druck. Sie dürfen allerdings nie länger als ein paar Sekunden andauern und niemals spontan auftreten, dann besteht der Verdacht auf eine Wurzelentzündung. Dies kann aber Ihr Zahnartzt durch einen Kältetest und ein Röntgenbild sehr leicht herausfinden. Gelegentlich kann die Füllung auch zu "hoch" sein, dass durch ein leichtes Einkürzen die Beschwerden behoben sind.

Dr.Stephanus Steuer


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Frage gestellt von: Herr T. Jenni Datum: 12.06.2005 13:37:44
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Warum ist lachen gesund?

- Sauerstoffversorgung des Gehirns steigt
- Glückshormone und schmerzstillende körpereigene Substanzen
(endogende Opioide) werden freigesetzt
- Herz schlägt langsamer
- Der Blutdruck sinkt
- Immunabwehr wird gestärkt
- Verdauung wird angeregt
- Skelettmuskulatur entspannt sich
- Hirnregionen, die für das Wohlbefinden zuständig sind, werden aktiviert
(wenn man den Witz verstanden hat)

Dr. Stephanus Steuer


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Frage gestellt von: Frau Susannah Seidel Datum: 12.06.2005 13:25:05
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Ist das Bleichen von Zähnen schädlich??

Liebe Susannah
Das Bleichen der Zähne ist völlig unschädlich, wenn ein paar Dinge beachtet werden.
1. Es sollte eine Untersuchung der Zähne auf Karies und Zahnfleischerkrankungen vorrausgehen. Zähne und Zahnfleisch müssen gesund sein!!
2. Kronen und Füllungen lassen sich nicht bleichen, darum unbedingt vorher klären, welche Helligkeit gewünscht wird, sonst müssen am Ende allle Kronen und füllungen erneuert werden.
3. Bleichschienen sollten exakt nach Modell angepasst sein um eine Reizung des Zahnfleisches zu vermeiden.
4. Extreme Knirscher oder Bruxer sollten den Zahnarzt vorher fragen, welche Bleichmethode zu wählen ist. 

Dr. Stephanus Steuer


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Frage gestellt von: Herr Thomas Datum: 12.06.2005 13:21:28
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Guten Tag,

 

warum sind die Zähne weiss?

Guten Tag Herr Thomas
Zähne haben ihre individuelle Farbe durch das Wechselspiel des Lichtes, welches in die Zähne hineinleuchtet und abgelenkt durch die Schmelzkristalle wieder hinausstrahlt. Je nach Dichte und Aufbau des Zahnes ist die Leuchtkraft unterschiedlich, kann aber zusätzlich durch eingelagerte Farbstoffe aus Tee, Kaffee und Nikotin extrem vermindert sein.

Madeleine Kümpel PA


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